Architektur

Der Bio-Pool

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Foto: Arpad Kunzfeld, 2016
Motiv: privater Bio-Pool im Großraum Graz
Bio-Pool: Gartengestaltung Peter Müller, Seiersberg-Pirka bei Graz, 2016

 

Einer unserer Kunden hat sich neben der klassischen Gartengestaltung auf den Bau von sogenannten „Bio-Pools“ spezialisiert. Lange Zeit bei uns unbekannt, werden Bio-Pools heute immer häufiger und erlauben das Schwimmen in einem glasklaren Wasser ohne jegliche chemische Zusätze. Die Filterung des Wassers erfolgt bei diesen Bio-Pools durch Pflanzen, die Verunreinigungen des Wassers als ihre Nahrung aufnehmen und dieses gleich einem Filter damit reinigen. Damit werden jene nicht erwünschten Phosphatverbindungen im Wasser des Teiches abgebaut, die die Lebensgrundlage für die störenden Bakterien und Algen darstellen und Teiche oder Pools damit verunreinigen. Bei den Bio-Pools bleibt das Wasser sauber und das ohne chemische Zusätze, und hat Trinkwasserqualität.

Bio-Pools sehen wie natürliche Teiche aus, sind teilweise bepflanzt, Terrassen aus beispielsweise Holz, die direkt an den Teich grenzen, laden zum Sonnen ein und teilweise Überbauten über den Teich fordern einen auf, in das Kühle „Nass“ zu springen, um sich an heißen Tagen abzukühlen. Der Auftrag diese Bio-Pools zu fotografieren, ermöglichte uns als Fotografen auch ein wenig in die damit verbundene Technik der Bio-Pools einzutauchen.

Weitere Bilder von diesem Projekt findet ihr auch unter book-and-picture picture projects.

 

Inhalt und Foto: copyright by book-and-picture

Alles, aber nur nicht rechteckig …

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Foto: Arpad Kunzfeld,2016
Motiv: Cocoon Tower (Westansicht), Shinjuku, Tokyo
Architekt: Kenzo Tange Associates, 2008

 

Unter der Vorgabe „Alles, aber nur nicht rechteckig“ reichte das Architekturbüro Kenzo Tange einen Entwurf für einen weiteren Wolkenkratzer in Shinjuku in Tokyo ein und gewann auch die Ausschreibung. Kenzo Tange Associates, das für seine senkrechten Linien bekannt war, beging damit neue Wege und stellte ein Gebäude hin, dass einem Kokon gleicht. Bescheidene 204 Meter hoch, wurde es 2008, 3 Jahre nach dem Tod des Firmengründers von Kenzo Tange Associates fertig gestellt und obwohl ich diese Ecke von Shinjuku sehr gut kenne, ist mir die Baustelle für dieses einzigartigen Gebäudes an mir sichtlich vorbei gegangen.

Das Gebäude beherbergt heute verschiedene Fachhochschulen, unter anderem eine der führenden Modeschulen Japans. An dieser Schule wird die neue Generation von Modedesignern ausgebildet bis sie aus dem „Kokon schlüpfen“ darf, um ihren Weg in der Modebranche zu verfolgen.

Weitere Bilder von diesem Projekt findet ihr auch unter book-and-picture picture projects.

 

Inhalt und Foto: copyright by Arpad Kunzfeld

Sonnenschutztechnik

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Foto: Marina und Arpad Kunzfeld
Motiv: Markisenkonstruktion, „Cafe on Tour“, ÖAMTC Landeszentrale Graz

 

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Foto: Marina und Arpad Kunzfeld
Motiv: Überbreites Sonnensegel im überdachten Innenhof, ÖAMTC Landeszentrale Graz

 

Gleißendes Sonnenlicht, Mittagssonne und Schlagschatten sind Bedingungen, die viele Fotografen meiden und versuchen auf Tageszeiten zu warten, wenn das Licht weicher und diffuser wird. Nicht so bei einem unserer letzten Projekte. Da ging es genau darum, dass die Sonne in vollster Pracht und ungehindert vom Himmel scheint und dass sehr wohl Schlagschatten entstehen, denn der Auftraggeber war die Mürztaler Firma Hellsan, ein Spezialist für Sonnenschutztechnik. Die Location war eines ihrer Vorzeigeprojekte, die vor einem Jahr neu gebaute Landeszentrale des ÖAMTC in der Alten Poststraße in Graz. Nicht die Architektur selbst mit ihrer verglasten Außenfassade, sondern diverse Markisen, Faltdächer, Sonnensegel und Rollos für den Innen-, sowie Außenbereich waren diesmal die großen „Stars“. Dazu galt es im Vorfeld den Wetterbericht zu studieren und wirklich auf einen Tag zu warten, an dem die Bedingungen „Sonnenschutztechnik-würdig“ sind und dann schnell zu handeln. Das erforderte natürlich ein gewisses Maß an Flexibilität bei den Mitarbeitern der ÖAMTC-Zentrale und dann schnelles und präzises Arbeiten bei uns selbst, um alle Aufnahmen zeitlich unterzubringen. Hervorragend unterstützt durch die Leitung der ÖAMTC-Zentrale erlebten wir einen tollen Arbeitstag mit vielen neuen Eindrücken.
Weitere Bilder von diesem Projekt findet ihr auch unter book-and-picture picture projects.

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K1-Tower

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: K1-Tower, Nord- und Ostfront, Alte Poststraße, Graz

 

Gegenüber der Fachhochschule Joanneum in der Alten Poststraße in Graz steht der K1-Tower. 6 Stockwerke hoch, mit einer sehr verschachtelten Oberfläche ist dieses Gebäude ein Highlight in Graz. Für mich die ideale Gelegenheit die neue CANON 5DSR im Einsatz mit einer Tilt-Shift Optik zu erleben.

 

Inhalt und Foto: copyright by book-and-picture

Sabathihof

Die Südsteiermark mit ihren der Toskana ähnlichen Weinbergen und den vielen kleinen Buschenschanken und den Weingütern gehört sicherlich zu den steirischen Highlights. Aber es gibt auch exquisite Resaturants in dieser Gegend, wie den Weingasthof Sabathihof. Unser Auftrag lautete die neu angelegte Gartenlandschaft festzuhalten und die neuen Kreationen der Küche zu fotografieren.

 

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Foto: Marina Kunzfeld
Motiv: Wellness-Garten Weingasthof Sabathihof, Südsteiermark

 

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copyright by book-and-picture
Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Vorspeisenteller Weingasthof Sabathihof, Südsteiermark

Das Intercontinental in Yokohama

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Intercontinental Hotel in Yokohama, Japan

 

Japan ist ein Land der architektonischen Gegensätze. Auf der einen Seite gibt es die alten Tempelbauten von beispielsweise Kyoto, dazu im krassen Gegensatz die hoch modernen Gebäuden von Tokyo, oder anderen japanischen Metropolen. Ein Gebäude der ganz besonderen Art ist das Intercontinental Grand Hotel in Yokohama. Gleich dem Bug eines Schiffes ragt das Gebäude unmittelbar an der Tokyo Bay in den Himmel. Beindruckend wird der Blick auf das Hotel, wenn die Lichter angehen und der Himmel dunkel wird. Reflexionen im Wasser, Licht-Schattenspiel an der Fassade und die niederen Gebäude daneben als Kontrast bestimmen diese Szene.

Am Tag der Aufnahme – es war Ende Februar – fegte eine stürmische Brise von der Tokyo Bay landwärts. Jetzt kommt es darauf an, dass das Stativ stabil steht und dem Wind trotzt, denn bereits kleinste Bewegungen werden später sichtbar. Hier zeigt sich die Qualität des Statives, seine Steifigkeit, seine Möglichkeit beschwert zu werden, denn diese Einflussgrößen bestimmen letztendlich die Schärfe der Aufnahme. Belichtungszeiten um 1 Sekunde, niedrige Sensorempfindlichkeit und ein Blendenwert im Bereich der effektiven Blende sind die Belichtungsparameter an der Kamera bevor die finalen Einstellungen an der Shift-Optik gemacht werden. Denn Architektur verlangt nach exakter Ausrichtung und stürzenden Linien sind tabu. Daher komplettieren eine horizontal ausgerichtete Kamera und das um einige Grad verschobene Tilt-Sift-Objektiv die Einstellungen, bevor die Spiegelvorauslösung und der Auslöser gedrückt werden.

 

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