Tap Dance Graz

Bereits zu einem fixem Bestandteil des Showprogrammes des Ersten Grazer Zaubertheaters geworden, tritt die Stepptanzgruppe Tap Dance Graz regelmäßig mit unterschiedlichen Tanz-Choreografien auf. Heute war es wieder soweit und das Publikum wurde neben den verschiedenen „Zaubereien“ auch durch Tap Dance Graz tänzerisch „verzaubert“. Zuerst mystisch mit viel Nebel, wenig Licht und schaurigen Kostümen nach Michael Jackson’s „Thriller“ und dann mit einer Choreographie, die die Zuschauer in den indischen Dschungel zu Tiger Shir Khan, Balu den Bären und zur Schlange Kaa entführte. Weitere Bilder unter book-and-picture picture projects

 

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Fotos: Arpad Kunzfeld
Tanz: Tap Dance Graz

Im lichtleeren Raum

Untertage-Fotografie bei der man sowohl hinter der Kamera, als auch vor der Kamera steht ist eine besondere Herausforderung, vor allem dann, wenn man noch gleichzeitig auch als Assistent fungiert. Oder mit anderen Worten ausgedrückt, wenn man zur Gänze allein arbeitet. Einmal muss man massenhaft Ausrüstung über lange Strecken transportieren, denn die alten Stollen sind ja nicht neben einem Parkplatz sondern sind irgendwo in steilen und bewaldeten Gräben oder anderen unzugänglichen Gebieten. Und da sind es gleich einmal 15 bis 20 „Kilo“, die am Rücken hängen – neben der Kamera, Objektive, mehrere Stative, ein Duzend Systemblitze, Massen an Akkus, Fernsteuerungen, diverse Lampen von Karbid bis LED, Höhlenbekleidung und Entfernungsmessgeräte. Zum anderen ist es dann die Enge und Dunkelheit eines mittelalterlichen Bergwerks, die eine weitere Hürde darstellt – ein schmutziges, feuchtes, aber auch inspirierendes und abenteuerliches Foto-Studio auf Zeit. Es gibt nur den mitgebrachten Strom in Form von Akkus, Wasser kann über Knie hoch stehen, Wasser tropft auch von der Decke oder Firste, Stiefel und Stativbeine versinken im Morast, ein sauberer, weißer Reflektor wird in Minuten zu einer braunen Fläche, der Licht schluckt anstelle dieses zu reflektieren. Und wenn alles Licht abgedreht ist, dann sind auch alle Photonen dahin – es herrscht absolute Dunkelheit – „lichtleerer Raum“. In dieser Umgebung gilt es ein Motiv zu erfassen, eine Kamera auszurichten, auf einen in der Dunkelheit verborgenen Punkt scharf zu stellen, Licht zu setzen und noch als Model zu agieren. Man erspart sich zwar ein Model Release unterschreiben zu lassen, dafür erfordert es Einfallsreichtum in der eigenen Position vor der Kamera. Es gilt sich imaginäre Punkte und Linien zu merken, Systemblitze mit dem Körper geschickt abzudecken, trotzdem aber so viel Licht vorbei zu lassen, dass das mittelalterliche Flair erhalten bleibt. Man darf keine Angst vor Spinnen und Fledermäusen haben, auch nicht schmutzig zu werden, man muss nur die „Gerätschaft“ schützen, unnötige Objektivwechsel vermeiden und es muss Spaß machen unter diesen erschwerten Bedingungen zu arbeiten. Mehr dazu unter www.bildertagebuch.at

 

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Unterer Carolus-Stollen, historischer Bergbau bei Großstübing

Lurgrotte

Die Lurgrotte bei Semriach ist einer unserer schönsten steirischen Tropfsteinhöhlen. Im Dezember hatten wir die Möglichkeit für den Betreiber der Lurgrotte die Highlights aus dem klassischen Führungsbereich zu fotografieren. Wie bei einer Expedition aufgeplant, mit schwerem Gepäck am Rücken, verbrachten wir viele schöne Stunden in der Höhle. Im Bild eines der bemerkenswertesten Tropfsteingebilde der Semriacher Lurgrotte – die „Piniengruppe“.

 

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Piniengruppe, Lurgrotte Semriach

Frohe Weihnachten

Book-And-Picture wünscht Allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein erfolgreiches 2016!

 

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Foto: Arpad Kunzfeld
grafische Aufbereitung: Marina Kunzfeld

Perchtenlauf in Lieboch

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subject: Perchtenlauf in Lieboch (photographer: Arpad Kunzfeld, 2015)


Alljährlich zu Beginn der Advent-Zeit ist in Lieboch Perchten-Zeit. Diesesmal waren wir dabei und durften die wundervollen und aufwendig hergestellten Perchten fotografiern. Hier ein Auszug aus der Bilderstrecke:

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subject: Perchtenlauf in Lieboch (photographer: Arpad Kunzfeld, 2015)

 

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subject: Perchtenlauf in Lieboch (photographer: Arpad Kunzfeld, 2015)

 

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subject: Perchtenlauf in Lieboch (photographer: Arpad Kunzfeld, 2015)

 

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subject: Perchtenlauf in Lieboch (photographer: Arpad Kunzfeld, 2015)

 

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subject: Perchtenlauf in Lieboch (photographer: Arpad Kunzfeld, 2015)

  

content and image: copyright by Marina and Arpad Kunzfeld, book-and-picture

book-and-picture banner

Unser book-and-picture banner ist fertig gestellt und kann uns ab sofort zu offiziellen Anlässen begleiten. Im Rahmen der Vorbereitung hatten wir dazu ein Shooting mit unserem Model Sarah. Danke an dieser Stelle.

 

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Foto: Arpad Kunzfeld
Model: Sarah Semlitsch
grafische Aufbereitung: Marina Kunzfeld

K1-Tower

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: K1-Tower, Nord- und Ostfront, Alte Poststraße, Graz

 

Gegenüber der Fachhochschule Joanneum in der Alten Poststraße in Graz steht der K1-Tower. 6 Stockwerke hoch, mit einer sehr verschachtelten Oberfläche ist dieses Gebäude ein Highlight in Graz. Für mich die ideale Gelegenheit die neue CANON 5DSR im Einsatz mit einer Tilt-Shift Optik zu erleben.

 

Inhalt und Foto: copyright by book-and-picture

Sabathihof

Die Südsteiermark mit ihren der Toskana ähnlichen Weinbergen und den vielen kleinen Buschenschanken und den Weingütern gehört sicherlich zu den steirischen Highlights. Aber es gibt auch exquisite Resaturants in dieser Gegend, wie den Weingasthof Sabathihof. Unser Auftrag lautete die neu angelegte Gartenlandschaft festzuhalten und die neuen Kreationen der Küche zu fotografieren.

 

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Foto: Marina Kunzfeld
Motiv: Wellness-Garten Weingasthof Sabathihof, Südsteiermark

 

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Vorspeisenteller Weingasthof Sabathihof, Südsteiermark

Das Intercontinental in Yokohama

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Intercontinental Hotel in Yokohama, Japan

 

Japan ist ein Land der architektonischen Gegensätze. Auf der einen Seite gibt es die alten Tempelbauten von beispielsweise Kyoto, dazu im krassen Gegensatz die hoch modernen Gebäuden von Tokyo, oder anderen japanischen Metropolen. Ein Gebäude der ganz besonderen Art ist das Intercontinental Grand Hotel in Yokohama. Gleich dem Bug eines Schiffes ragt das Gebäude unmittelbar an der Tokyo Bay in den Himmel. Beindruckend wird der Blick auf das Hotel, wenn die Lichter angehen und der Himmel dunkel wird. Reflexionen im Wasser, Licht-Schattenspiel an der Fassade und die niederen Gebäude daneben als Kontrast bestimmen diese Szene.

Am Tag der Aufnahme – es war Ende Februar – fegte eine stürmische Brise von der Tokyo Bay landwärts. Jetzt kommt es darauf an, dass das Stativ stabil steht und dem Wind trotzt, denn bereits kleinste Bewegungen werden später sichtbar. Hier zeigt sich die Qualität des Statives, seine Steifigkeit, seine Möglichkeit beschwert zu werden, denn diese Einflussgrößen bestimmen letztendlich die Schärfe der Aufnahme. Belichtungszeiten um 1 Sekunde, niedrige Sensorempfindlichkeit und ein Blendenwert im Bereich der effektiven Blende sind die Belichtungsparameter an der Kamera bevor die finalen Einstellungen an der Shift-Optik gemacht werden. Denn Architektur verlangt nach exakter Ausrichtung und stürzenden Linien sind tabu. Daher komplettieren eine horizontal ausgerichtete Kamera und das um einige Grad verschobene Tilt-Sift-Objektiv die Einstellungen, bevor die Spiegelvorauslösung und der Auslöser gedrückt werden.

 

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