Hoodoos – Felsnadeln in Pilz-Gestalt

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photographer: Marina Kunzfeld
subject: Toadstool Hoodoos, Paria Rimrocks, Grand Staircase Escalante National Monument, Utah, USA


Wer in den USA am Highway 89 von Page in Arizona Richtung Westen fährt, der passiert nach 30 Meilen Autofahrt einen kleinen Parkplatz auf der rechten Seite der Straße. Ausgewiesen als „Toadstool Hoodoos Trailhead“ führt hier ein beschaulicher Wanderweg in ein Gebiet mit seltsamen Felsnadeln, auf deren Spitzen tonnenschwere Feldblöcke ruhen – sogenannte Hoodoos. Zuerst eben durch einen sich leicht windenden „Wash“, erreicht der Weg bald ein kleines Hochplateau, auf dem sich die ersten dieser Hoodoos befinden. Eingetaucht in braune und weiße und manchmal leicht gelblichen Farbtönen, stehen auf dieser Hochfläche Felsnadeln von knapp 1 Meter bis viele Zehnermeter Größe – eine Gegend der besonderen Art – eine Gegend der Felsnadeln in Pilz-Gestalt.

 
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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Paria Rimrocks, Grand Staircase Escalante National Monument, Utah, USA

 

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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Long Necked Hoodoo, Paria Rimrocks, Grand Staircase Escalante National Monument, Utah, USA

 


Hoodoos entstanden durch die Erosion einer einst geschlossenen Fels-Ebene, die zuerst durch die kontinuierliche Verwitterung in einzelne große Quader zerteilt wurde. Da der Verwitterungsprozess unaufhaltsam weiter lief, wurden auch die Quader immer weiter zerteilt, bis letztendlich diese außergewöhnlichen Nadeln übrig blieben. Ihre typische Form mit den teilweise riesigen Felsblöcken auf der Spitze erhielten sie auf Grund der unterschiedlichen Härte der einzelnen Schichten, die unterschiedlich stark verwitterten. Hoodoos sind aus vielen Gegenden der USA bekannt, wobei die Region zwischen Page in Arizona und Kanab in Utah sicher zu den Gegenden mit den schönsten und ausgefallensten Exemplaren zählt.

 

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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Toadstool Hoodoos, Paria Rimrocks, Grand Staircase Escalante National Monument, Utah, USA

 

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photographer: Marina Kunzfeld
subject: Toadstool Hoodoos, Paria Rimrocks, Grand Staircase Escalante National Monument, Utah, USA

 


Obwohl das Gebiet der „Toadstool Hodoos“ sich nur über wenige Quadratmeilen erstreckt und eher als sehr klein zu bezeichnen ist, lädt es doch zum stundenlangen Verweilen ein. Vor allem Fotografen finden hier viele außergewöhnliche Motive, angefangen von klassischen Hoodoos mit ihren felsigen Kopfbedeckungen, über ganze Geländestrukturen, die an Schokolade mit Zuckerguss erinnern, bis hin zu Steinskulpturen, die übergroßen Pilzen gleichen. Als wir dieses Gebiet besuchten waren bereits die Nachmittagsstunden angebrochen – ein optimaler Zeitpunkt für einen Besuch, denn vor allem im flachen Licht der Nachmittagssonne beginnen die Felsskulpturen zu besonders schön zu leuchten.


Alle Aufnahmen dieses Beitrags können auch als Fine Art Print auf „FineArt Papieren“, auf „Alu Dibond“ und auf „Fotoleinwand“ erworben werden. Bitte informieren sie sich dazu unter Fine-Art auf unserer book-and-picture Seite oder senden sie uns ganz einfach ein e-mail auf die Adresse office@book-and-picture.at. Wir informieren sie gerne über mögliche Druckmedien, möglichen Größen der Ausfertigung und den Preis.

 

content and image: copyright by Marina and Arpad Kunzfeld, book-and-picture

The Wave – eine einzigartige Landschaft im Südwesten der USA

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photographer: Marina Kunzfeld
subject: „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA


Ziemlich genau an der Grenze zwischen den beiden US-Bundesstaaten Utah und Arizona liegt auf dem Colorado Plateau eine atemberaubende Felsformation, die unter dem Namen „Wave“ bekannt geworden ist. Bis 1995 quasi unentdeckt, war es der deutsche Naturfilmer Gogol Lobmayr, der in seinem Naturfilm „Fascinating Nature“ erstmals die „Wave“ filmte und damit die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diese Felsformation lenkte. Heute mehr als 20 Jahre danach ist das Interesse dermaßen hoch, dass die amerikanischen Behörden sich gezwungen sahen, den Zugang zur Wave massiv zu beschränken. So wird es nur 20 Personen pro Tag gestattet diesen Teil des Colorado Plateaus zu besuchen und die Vergabe für ein Permit erfolgt dazu über ein Lotterie-System, zu dem sich teilweise bis zu 4000 Personen pro Tag anmelden. Wir von book-and-picture hatten bereits bei unserem ersten Versuch das Glück 2 der begehrten Permits zu erhalten.

  
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photographer: Marina Kunzfeld
subject: photographing araound the „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA

 
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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Access to „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA


Bei der Felsformation der Wave handelt es sich um versteinerte Sanddünen aus der Zeit des Jura, die sich über Jahre von Millionen verfestigt hatten und damit zu Sandstein wurden. Die kontinuierliche Erosion durch Wind und Wetter jedoch, arbeitete eine riesige Senke in die, aus rötlichem Navajo-Sandstein bestehende ehemalige Düne, die dem Gestein heute das Aussehen einer Welle gibt. Diese Felsen leuchten dazu noch in den verschiedensten Rot-, Orange- und Brauntönen und sind von feinen hellen Schichten und Schnüren durchzogen. Diese feinen Strukturen verstärken in der ausgewaschenen Mulde das Aussehen der Welle und daher ist diese Formation ein so begehrtes und einzigartiges Motiv für Fotografen jeglicher Art. Von Narzissten bewaffnet mit Handys, die ihre Selfies schießen bis hin zu mit schwerem Gerät ausgerüstete Landschaftsfotografen sind alle versammelt. Und dabei wandert man stundenlang durch die absolute Wildnis, ohne Handynetz, ohne Schatten spendende Bäume, bei Temperaturen jenseits der 30°, weglos und quer-fels-ein – fast untypisch für die Zeit von heute mit ihrer Schnelligkeit, aber auch Oberflächlichkeit. Man trifft Menschen aus allen Regionen der Erde, viele hetzend, einige wenige beschaulich und die Landschaft aufsaugend.

  
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photographer: Marina Kunzfeld
subject: Taking pictures, „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA


  

Wir sind noch vor Sonnenaufgang los marschiert bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, immer mit gleichmäßiger Geschwindigkeit, Felsflanken überwindend, felsige Hochplateaus lange querend und zu aller Letzt über eine steile Sanddüne empor bis zu den Felsen der Wave. Es gibt keinen ausgetreten Weg, keine Markierungen, nur ein paar Fotografien, die die Ranger verteilen. Der Weg verlangt Orientierungssinn, oder Vertrauen in die erste Gruppe am Tag, der alle hinterher laufen. So waren es bei uns 4 Engländer, die uns folgten, dahinter 14 weitere Aspiranten, die die 20 vervollständigten. Und wenn man dann nach 2 Stunden die ersten Felsen erreicht, dann ist die Spannung und die Vorfreude am Maximum. Dann dauert es allerdings noch einige Minuten, denn die „Wave“ gilt es zu suchen – denn man sieht sie nicht gleich. Erst nachdem man die Senken der Mulde durchschritten hat und seinen Blick nach hinten wendet, dann ist sie da und in voller Pracht.

  
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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA

 

Das Gebiet rund um die Wave hat aber weitaus mehr zu bieten, als nur die Formation der Wave selbst. Wer sich aufmacht die Umgebung zu erkunden, der wird Felsen entdecken, die der Oberfläche eines Gehirns gleichen, der wird kleine Teiche und Tümpel finden, der wird Eindrücke sammeln, die ihresgleichen suchen. Der wird erleben, wenn die Nachmittagssonne alles in ein Goldgelb und Orange taucht, der wird die absolute Stille erleben, denn die anderen 18 Besucher sind oftmals bereits am Weg zurück und der wird Bilder mit nach Hause nehmen, seien sie nur im Kopf oder auf der Speicherkarte der Kamera zwischengelagert.

  
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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Brainrocks, „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA

  

Heute gibt bereits jede Menge an Literatur über die Wave und vor allem über den Weg dorthin. Wer die Absicht hat die Wave zu besuchen, der tut gut daran diese Dinge vorab zu lesen. Der möge sich aber auch im Klaren sein, dass er unendliche Wildnis betritt, und die nächste menschliche Ansiedlung viele Stunden, wenn nicht sogar Tage entfernt ist und ein kleiner Unfall, bei dem man sich nur den Fuß verstaucht bereits große Auswirkungen haben kann. Man sollte sich auch im Klaren sein, dass man nicht nur um die Ecke geht, wie in den Supermarkt, sondern in eine lebensfeindliche Region eintaucht, die teilweise alpine Erfahrung voraussetzt, die eines geschulten Orientierungssinnes bedarf, auch wenn heute GPS wunderbar unterstützen kann und die eine exakte Planung inklusive Outdoor-Zeitmanagement notwendig macht. Menschen, die diese Fähigkeiten und diese Erfahrung nicht haben, die glauben „es wird schon irgendwie gehen“ denen sei geraten andere großartige Orte zu besuchen, derer es viele in dieser Gegend gibt, denn sie bringen sich und andere in Lebensgefahr.

  
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photographer: Marina Kunzfeld
subject: Landscape around „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA

 

Zu aller Letzt noch ein paar Worte über Zeiten, Orte und Permits. Für einen Besuch der Wave gibt es nur eine Zeit, die nicht zu empfehlen ist und das sind die heißen Sommermonate mit Temperaturen jenseits der 30° oder 35° Celsius. Und als Ausgangsort ist die Kleinstadt Kanab im Bundesstaat Utah sicher die günstigste Variante, denn in Kanab befindet sich das Visitor-Center und dort werden auch die Permits verlost und ausgegeben. Von dort sind es dann knapp über 70 Kilometer bis auf den Wire-Pass, dem Ausgangspunkt für eine Tour zur Wave, wobei die letzten 15 Kilometer über eine teilweise lehmige Piste führen, die, wenn es regnet unpassierbar wird. Auf dem Wire-Pass gibt es dann einen eigenen Parkplatz. Alle dort abgestellten Fahrzeuge müssen registriert werden, egal wohin der Wanderer sich begibt. Besucher der Wave haben dazu ein eigenes Parkticket, das sie zusammen mit dem Wave-Permit erhalten haben und sind angewiesen, dieses Ticket sichtbar im Fahrzeug zu hinterlassen. Alle anderen, die beispielsweise in den Wire-Pass Slot-Canyon oder in die Buckskin Gulch wollen, füllen ein eigenes Parkticket aus, das sie am Parkplatz erhalten. Zusätzlich liegt ein „trail head registration book“ auf, in das sich jeder mit Namen, Ziel und Fahrzeug-Kennzeichen einträgt, damit die Ranger wissen, wer wohin unterwegs ist. Ein Freund von uns ist Ranger und überprüft diese Angaben und überwacht das Gebiet. Meist irgendwo versteckt, nicht nur mit dem Fernglas bewaffnet, überwachen er oder seine Kollegen die Gegend, denn das Gelände ist extrem weit einsehbar und jeder Besucher muss sein weit leuchtendes Permit deutlich sichtbar außen auf dem Rucksack tragen. Nur so kann im Notfall geholfen werden und Nichtzahler abgefangen werden, wobei der nachträglich zu zahlende Preis des Permits dann von ursprünglich ein paar Dollar auf ein paar Tausend Dollar ansteigt.


Alle Aufnahmen dieses Beitrags können auch als Fine Art Print auf „FineArt Papieren“, auf „Alu Dibond“ und auf „Fotoleinwand“ erworben werden. Bitte informieren sie sich dazu unter Fine-Art auf unserer book-and-picture Seite oder senden sie uns ganz einfach ein email auf die Adresse office@book-and-picture.at. Wir informieren sie gerne über mögliche Druckmedien, möglichen Größen der Ausfertigung und den Preis.

 

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Das Making of zum Menschenbild

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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: „1 Klafter hoch“, Hertha-Stollen, Silber-Bergbau Großstübing / „6 feet high“, Hertha adit, ancient silver mine Großstübing, Styria


„Menschenbilder 2017“ – die diesjährige Leistungsshow der steirischen Berufsfotografen – läuft gerade am Grazer Mariahilferplatz und wir sind mit dem Bild „1 Klafter hoch“ dabei. Wie ist nun dieses Bild entstanden? Hier ist das “Making of”:


Das Foto mit dem Titel „1 Klafter hoch“ wurde in einem alten und bereits lange in Vergessenheit geratenen Bergwerksstollen des ehemaligen Silber-Bergbaues rund um Großstübing aufgenommen. Eine Location, die für viele Fotografen ungewöhnlich, wenn nicht sogar unmöglich erscheint. Absolute Dunkelheit, Schmutz, Feuchtigkeit, allerlei Getier, schmale und niedrige Gänge, teilweise kriechende Fortbewegung sind die “Widrigkeiten”, die es hier zu bewältigen gilt. Hier gelten die Gesetze der Studio-Fotografie nur in ihren Ansätzen, hier sind Lichtstimmungen das ein und alles, hier wird fast immer mit Shift-Optiken gearbeitet, hier gibt es erweiterte physikalische Gesetze. Und um genau solche Projekte erfolgreich umsetzen zu können erfordert es neben dem Beherrschen der fotografischen Technik in der absoluten Dunkelheit eine gute Planung, strukturiertes Arbeiten und eine sehr große Portion an Liebe und Wissen über diese Art von Unterwelt, innerem Feuer und Freude an der Fotografie.


Bereits die Vorarbeiten, damit überhaupt fotografiert werden konnte waren abenteuerlich. Es begann damit, dass das einstige Mundloch des Stollens fast zur Gänze mit Erdreich und Steinen verfüllt war und der Zugang in den Stollen unmöglich erschien. Es bedurfte daher zuerst einiges an Grabarbeiten, um den Eingang soweit frei zu legen, dass wenigstens ein Kriechen in das Stollensystem möglich wurde. Das bedeutete aber auch gleichzeitig, dass die gesamte fotografische Ausrüstung kriechend in den Stollen befördert werden musste. Und das war nicht wenig. Kamera, Objektive, mehrere Stative und Systemblitze, Funksteuerungen, Lichtformer und noch vieles mehr mussten unversehrt und sauber durch ein 50 cm mal 50 cm großes Loch im Waldboden geschafft werden. Und da ich diese Aufnahme ohne jegliche Assistenz durchführte, musste ich alles über unwegsames Gelände zum Stolleneingang transportieren, dort graben, um die Öffnung freizulegen, alles in das Stollensystem bringen und später noch als Model vor der eigenen Kamera agieren und als Fotograf hinter der Kamera arbeiten.


Diese ersten Arbeiten sind schweißtreibend und erfordern bei sehr engen Löchern vielleicht etwas an Mut, jedenfalls an Klaustrophobie sollte man nicht gerade leiden. Die nächste Herausforderung war es die richtige Motivposition zu finden. Hier kam mir die Tatsache zu Hilfe, dass ich diesen Stollen aus vergangenen Zeiten kannte, ich dort vor Jahren bereits fotografierte und daher bereits vorab planen und “scribbeln” konnte. Trotzdem sah es dann in der Realität etwas anders aus und da bedurfte es der Fähigkeit sich fertige Bilder vor dem geistigen Auge vorstellen zu können und die Kamera gleichsam im Blindflug in dem schmalen Lichtkegel einer Stirnlampe auszurichten. Und ab nun wurde es richtig interessant: Es galt nämlich Licht zu setzen und das Selbst-Einrichten vor der Kamera ohne einem Einstell-Licht und ohne echten Anhaltspunkten zu bewerkstelligen, denn die absolute Dunkelheit in einem Stollen oder einer Höhle ist schwärzer als die Nacht. Es bedarf viel an Erfahrung, einer speziellen Technik um sich Linien zum Ausrichten zu merken, viel an Improvisation und keine Scheu vor der Dunkelheit und dem scheinbar unwirtlichen Umfeld. Wie ein Schirennläufer sich den Kurs einprägt, der Balletttänzer seine Chorographie lernt ist es hier notwendig sich an Hand von Steinen am Boden Ausrichtungslinien sehr exakt zu merken. Denn nur kleine Abweichungen von dieser idealen Linie bewirken belichtungstechnische Fehler, vor allem dann, wenn Systemblitze gegen die Kamera gerichtet sind. Es bedeutete aber Reihen von Aufnahmeserien mit vielen voneinander ein klein wenig sich unterscheidenden Körperpositionen, um Lichtsäume und Lichtersterne optimal zu platzieren. Die Kamera immer über die Funkfernsteuerung ausgelöst, warm werdende Akkus von mehrfach gekoppelten Systemblitzen, tropfendes Wasser von der Decke, hin und her laufen zwischen dem eigenen Model-Standort und der Kamera zur Bildkontrolle, Morast unter den Fußsohlen, mit Lehm verschmierte Finger, die Kamera tunlichst nicht zu berühren sind die kleinen und bei der Untertagefotografie normalen Herausforderungen. Zu aller letzt galt es alles zusammen zu packen, nichts in der Dunkelheit zu vergessen, denn fotografische Ausrüstung ist dafür auf Grund der meistens schwarzen Farbe prädestiniert, alles wieder durch das enge Loch zu pressen und sich anschließend mit Freude an die Ausarbeitung der Bilder zu machen.


Zum Abschluss noch eine Zeile zum Titel: der Name „1 Klafter hoch“ geht auf des alte Längenmaß des Klafters zurück. Ein Längenmaß dass zur Zeit einer Maria Theresia bei uns gebräuchlich war und nach unserem heutigen metrischen System 1,89 Meter betrug. Die meisten dieser aus dem frühen 18.Jahrhundert stammenden Stollen wurden „1 Klafter“ hoch gebaut, sodass ein Bergmann aufrecht in einem Stollen stehen konnte. Auf der Aufnahme lässt sich dieses historische Stollen-Profil noch gut erkennen.

 

content and image: copyright by Arpad Kunzfeld

Das Bild zum Saisonplakat

Jahresplakat Graz Giants

photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Mathias Kiegerl im Spiel gegen die AFC Rangers Mödling / RB Mathias Kiegerl playing versus AFC Rangers Mödling


Das Bild zum diesjährigen Saisonplakat der Graz Giants haben wir von book-and-picture beigesteuert. Im Bild der Graz Giant Runningback Mathias Kiegerl (diesmal ohne Handschuhe). Das Bild entstand beim Spiel gegen die AFC Rangers Mödling am 4.Juni 2016 im ASKÖ Stadion in Eggenberg. Manch einer wird sich sicher noch an das starke Unwetter mit Hagel erinnern, das kurz vor dem offiziellen Spielbeginn über Graz niederging, wodurch das Spiel mit fast 1 Stunde Verzögerung gestartet wurde. Die Giants gewannen damals dieses Spiel mit 35:28 und Mathias Kiegerl hatte mit seinen 2 Touchdowns maßgeblichen Anteil am Erfolg der Giants. Das Bild selbst entstand während eines Laufspieles gegen Ende der 1.Quarters und rechts im Bild befindet sich WR Patrick Ehmann. Aufgenommen wurde das Bild mit einem Telezoom-Objektiv mit einer eingestellten Brennweite von 310 mm und um die Bewegung von Mathias Kiegerl einzufrieren wurde mit einer Verschlusszeit von 1/1250 Sekunde gearbeitet.

 

content and image: copyright by book-and-picture

Vernissage Menschenbilder 2017

Einladung Menschenbilder

Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: „Ein Klafter hoch“

 

So wie jedes Jahr veranstaltet das Atelier Christian Jungwirth zusammen mit der Innung der Berufsfotografen eine Ausstellung mit den besten Arbeiten steirischer Fotografen. Diese Ausstellung mit dem Titel „Menschenbilder“ wird am 11.März in Graz am Mariahilferplatz eröffnet und zieht dann im Laufes des Jahres durch viele steirische Gemeinden. Und was uns ganz besonders freut, dass auch wir dieses Jahr mit einer Arbeit vertreten sind. Einen ersten Eindruck von den ausgestellten Arbeiten findet ihr auch im Internet unter www.menschenbilder-graz.at. Die Ausstellung befindet sich im Freien und ist für jeden rund um die Uhr zugänglich.

Es würde uns ganz besonders freuen, dich/euch bei der feierlichen Eröffnung zu begrüßen.
Ort: Mariahilferplatz, Graz
Termin: 11.März 2017, 11 Uhr

 

Inhalt und Foto: copyright by book-and-picture

Zabriskie Point

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Foto: Arpad Kunzfeld, 2016
Motiv: Bandlands of Zabriskie Point, Death Valley National Park, California

 

Benannt nach dem ehemaligen Leiter der Pacific Coast Borax Company Christian Zabriskie ist der Zabriskie Point eines der touristischen Highlights im Death Valley National Park, das jedes Jahr von Millionen von Reisenden besucht wird. Fast unwirklich erscheint das von einer gelben Borax-haltigen Kruste geprägte Ödland, das eher an eine Mondlandschaft erinnert, als an etwas Irdisches. Und obwohl der Sonnenaufgang am Zabriskie Point mittlerweile bereits fast einen Kultstatus hat und vor allem viele junge Leute sich mit ihren Handy-Sticks vor der grandiosen Landschaft in Szene setzen, sind es die späten Nachmittagsstunden mit ihrem wunderbarem goldenen Streiflicht, die diese grandiose Landschaft gleicherer Massen zum Leuchten bringen.

Weitere Bilder findet ihr auch unter book-and-picture picture projects.

 

Inhalt und Foto: copyright by book-and-picture

Sand Dunes

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Foto: Marina Kunzfeld, 2016
Motiv: Sandstorm over Mesquite Flat Dunes, Death Valley National Park, California

 

Das Death Valley an der östlichen Grenze des amerikanischen Bundesstaates Kalifornien gehört zu den ödesten und trockensten Landstrichen unseres Planeten und mit einer Fläche von 13.500 km2 entspricht es ungefähr der Fläche unseres Bundeslandes Tirol. Knapp 1% dieser riesigen Fläche sind Sanddünen, die bis zu 250 Meter in die Höhe ragen, wie die Eureka Dunes im Nordwesten des Detah Valley. Die Mesquite Flat Dunes nahe der kleinen Ansiedlung Stovepipe Wells erreichen zwar nicht diese Höhen sind aber deshalb nicht weniger schön. Langgezogene, breite Sanddünen mit Rippelmarken, niedrige Sträucher und Büsche von immergrünen Mesquiten, einer Unterfamilie der Mimosengewächse und Flächen aus getrockneten und weiß leuchtendem Lehm als Überbleibsel einstiger Wasserflächen machen diese Sanddünen einzigartig. Entstanden aus den zu Sand erodierten Felsen der umliegenden Canyons, durch den stetig blasenden Wind an die immer gleichen Orte transportiert und dort zu Dünen aufgehäuft, erscheinen sie im frühen Morgenlicht oder der späten Nachmittagssonne mit satten Farben und viel Licht und Schattenspiel. Ganz anders ist ihr Aussehen, wenn Sandstürme aufkommen. Dann taucht alles in ein weißes und seltsames Licht, die umgeben Berge sind auf einmal nicht mehr sichtbar und Sandfahnen spielen an den Graten der Dünen.

Weitere Bilder findet ihr auch unter book-and-picture picture projects.

 

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Time to remember …..

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PROJEKT SPIELBERG GRAZ GIANTS: Bilder einer außergewöhnlichen Spielsaison gibt ab sofort als Fotobuch mit 54 Seiten im Format 28 cm x 19 cm in Premium-Qualität.

Bei Interesse Email an office@book-and-picture.at
Preis: € 60.- zuzüglich Versandspesen

 

Inhalt und Foto: copyright by book-and-picture

Der Bio-Pool

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Foto: Arpad Kunzfeld, 2016
Motiv: privater Bio-Pool im Großraum Graz
Bio-Pool: Gartengestaltung Peter Müller, Seiersberg-Pirka bei Graz, 2016

 

Einer unserer Kunden hat sich neben der klassischen Gartengestaltung auf den Bau von sogenannten „Bio-Pools“ spezialisiert. Lange Zeit bei uns unbekannt, werden Bio-Pools heute immer häufiger und erlauben das Schwimmen in einem glasklaren Wasser ohne jegliche chemische Zusätze. Die Filterung des Wassers erfolgt bei diesen Bio-Pools durch Pflanzen, die Verunreinigungen des Wassers als ihre Nahrung aufnehmen und dieses gleich einem Filter damit reinigen. Damit werden jene nicht erwünschten Phosphatverbindungen im Wasser des Teiches abgebaut, die die Lebensgrundlage für die störenden Bakterien und Algen darstellen und Teiche oder Pools damit verunreinigen. Bei den Bio-Pools bleibt das Wasser sauber und das ohne chemische Zusätze, und hat Trinkwasserqualität.

Bio-Pools sehen wie natürliche Teiche aus, sind teilweise bepflanzt, Terrassen aus beispielsweise Holz, die direkt an den Teich grenzen, laden zum Sonnen ein und teilweise Überbauten über den Teich fordern einen auf, in das Kühle „Nass“ zu springen, um sich an heißen Tagen abzukühlen. Der Auftrag diese Bio-Pools zu fotografieren, ermöglichte uns als Fotografen auch ein wenig in die damit verbundene Technik der Bio-Pools einzutauchen.

Weitere Bilder von diesem Projekt findet ihr auch unter book-and-picture picture projects.

 

Inhalt und Foto: copyright by book-and-picture

Alles, aber nur nicht rechteckig …

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Foto: Arpad Kunzfeld,2016
Motiv: Cocoon Tower (Westansicht), Shinjuku, Tokyo
Architekt: Kenzo Tange Associates, 2008

 

Unter der Vorgabe „Alles, aber nur nicht rechteckig“ reichte das Architekturbüro Kenzo Tange einen Entwurf für einen weiteren Wolkenkratzer in Shinjuku in Tokyo ein und gewann auch die Ausschreibung. Kenzo Tange Associates, das für seine senkrechten Linien bekannt war, beging damit neue Wege und stellte ein Gebäude hin, dass einem Kokon gleicht. Bescheidene 204 Meter hoch, wurde es 2008, 3 Jahre nach dem Tod des Firmengründers von Kenzo Tange Associates fertig gestellt und obwohl ich diese Ecke von Shinjuku sehr gut kenne, ist mir die Baustelle für dieses einzigartigen Gebäudes an mir sichtlich vorbei gegangen.

Das Gebäude beherbergt heute verschiedene Fachhochschulen, unter anderem eine der führenden Modeschulen Japans. An dieser Schule wird die neue Generation von Modedesignern ausgebildet bis sie aus dem „Kokon schlüpfen“ darf, um ihren Weg in der Modebranche zu verfolgen.

Weitere Bilder von diesem Projekt findet ihr auch unter book-and-picture picture projects.

 

Inhalt und Foto: copyright by Arpad Kunzfeld

Touchdown Photography

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Der Kampf um die Endzone, Austrian Bowl XXXII, Wörthersee-Stadion Klagenfurt (Bild ungecropt)
Objektiv: 300 mm Festbrennweite (Foto Weiss, Kalchberggasse, Graz)

 

Die Austrian Bowl ist der alljährliche Höhepunkt in der österreichischen Football Meisterschaft und zugleich das Endspiel der zwei besten Mannschaften der abgelaufenen Saison. Und so wie jedes Jahr gilt es in der Austrian Bowl wieder die Touchdowns, die Tackles, die Blocks und die Interceptions, wie auch das „Leben“ an der Sideline einzufangen. Schnell reagieren, den Finger zur rechten Zeit am Auslöser zu haben, das fotografische Knowhow meisterhaft einzusetzen, sind für das Ergebnis dabei genauso verantwortlich, wie auch das entsprechende Equipment zur Verfügung zu haben. Das Ergebnis gibt uns dabei Recht mit sehenswerten Bildern rund um diese faszinierende Sportart.

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Die mobile Werbefläche

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Mobile Werbefläche, Gartengestaltung Peter Müller

 

Einer unserer Kunden verwendet seine Fahrzeuge als mobile Werbefläche und das Schöne daran ist, dass das verwendete Foto am Auto aus einer unserer Aufnahmeserien für diesen Kunden stammt. Danke an dieser Stelle an Peter Müller Gartengestaltung. Es ist immer wieder schön, die eignen Arbeiten auf Werbeflächen zu sehen.

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Fine Art Photography

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Hirschzungenfarn, Badlgraben

 

Intensiv grüne seltsam anmutende Blätter auf grauem Fels, viel Wasser, leichtes Halbdunkel, hängende Schlingpflanzen, Lurche mit gelben Flecken und dirchte Moose – in dieser Umgebung wächst Asplenium scolopendrium. Und wir befinden uns nicht in einem südostasiatischen Regenwald, sondern in der grünen Steiermark circa 15 Fahrminuten nördlich von Graz in einem engen und schluchtartigen Taleinschnitt an dessen Flanken der Hirschzungenfarn wächst. Die für ein Fine Art Printing aufbereitete Aufnahme wurde farblich speziell aufbereitet und ist für sowohl digitale Pigmentprints auf hochwertigen Fine Art Papieren aber auch für Druck auf Leinen in Plakatgröße möglich..

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Dominik Ofner & Die Band

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Foto: Marina Kunzfeld
Lichtführung: Arpad Kunzfeld
Motiv: „Dominik Ofner & Die Band“, Promotion-Foto-Shooting, Sunfixlhöhle, Gemeinde Kainach, Bezirk Voitsberg

 

Dominik Ofner & Die Band ist eine junge aufstrebende Band aus dem Genre des Heavy Schlagers. Beheimatet im Bezirk Voitsberg, war es den 5 Vollblutmusikern Dominik Ofner, Martin Söls, Wolfgang Platzer, Dominik Hemmer und Stephan Ritz wichtig ihre heimatlichen Wurzeln und „Heavy Schlager“ in den Promotion Fotos miteinander zu verbinden. Bei der Suche nach einer geeigneten Location für ein „Heavy“ Shooting stießen wir auf die „Sunfixlhöhle“ in der Gemeinde Kainach, einem alten, historischen Mühlstein- und Wetzsteinabbau, der heute als Schaubergwerk Besucher in die unterirdische Welt des Bergbaues entführt. Für Shootings ideal ausgestattet mit 230 V Steckdosen präsentierte sich der alte Bergbau in einem extrem trockenen und sehr sauberen Zustand. Aus diesem Grund konnten wir sogar unsere mobile Multiblitz Studioblitzanlage aufbauen und liefen dabei nicht Gefahr diese durch Tropfwasser der Zerstörung auszusetzen. Geile Aufnahmen mit den gewünschten Heavy-Licht-Situationen waren das Ergebnis. Weitere Bilder von diesem Shooting findet ihr auch unter book-and-picture picture projects.

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Practice makes perfect

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Foto: Marina Kunzfeld
Motiv: Übung macht den Meister – Kick-Training am Spielfeldrand

 

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Wide-Receiver Klaus Geier (Nummer 7) bei der Arbeit

 

Gestern war es wieder soweit und wir durften den Sieg der Projekt Spielberg Graz Giants gegen den regierenden Meister aus Tirol, die Swarco Raiders mit der Kamera festhalten. Und das, wie gewohnt von 2 Positionen aus, um unterschiedliche Blickwinkel vom Spiel zu vermitteln. Weitere Bilder von diesem Spiel findet ihr auch unter book-and-picture picture projects.

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Sonnenschutztechnik

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Foto: Marina und Arpad Kunzfeld
Motiv: Markisenkonstruktion, „Cafe on Tour“, ÖAMTC Landeszentrale Graz

 

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Foto: Marina und Arpad Kunzfeld
Motiv: Überbreites Sonnensegel im überdachten Innenhof, ÖAMTC Landeszentrale Graz

 

Gleißendes Sonnenlicht, Mittagssonne und Schlagschatten sind Bedingungen, die viele Fotografen meiden und versuchen auf Tageszeiten zu warten, wenn das Licht weicher und diffuser wird. Nicht so bei einem unserer letzten Projekte. Da ging es genau darum, dass die Sonne in vollster Pracht und ungehindert vom Himmel scheint und dass sehr wohl Schlagschatten entstehen, denn der Auftraggeber war die Mürztaler Firma Hellsan, ein Spezialist für Sonnenschutztechnik. Die Location war eines ihrer Vorzeigeprojekte, die vor einem Jahr neu gebaute Landeszentrale des ÖAMTC in der Alten Poststraße in Graz. Nicht die Architektur selbst mit ihrer verglasten Außenfassade, sondern diverse Markisen, Faltdächer, Sonnensegel und Rollos für den Innen-, sowie Außenbereich waren diesmal die großen „Stars“. Dazu galt es im Vorfeld den Wetterbericht zu studieren und wirklich auf einen Tag zu warten, an dem die Bedingungen „Sonnenschutztechnik-würdig“ sind und dann schnell zu handeln. Das erforderte natürlich ein gewisses Maß an Flexibilität bei den Mitarbeitern der ÖAMTC-Zentrale und dann schnelles und präzises Arbeiten bei uns selbst, um alle Aufnahmen zeitlich unterzubringen. Hervorragend unterstützt durch die Leitung der ÖAMTC-Zentrale erlebten wir einen tollen Arbeitstag mit vielen neuen Eindrücken.
Weitere Bilder von diesem Projekt findet ihr auch unter book-and-picture picture projects.

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Hechtsprung in die Endzone

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Foto: Marina Kunzfeld
Motiv: Clinton Floyd hechtet zum Touchdown

 

Die neue American Football-Saison beginnt mit einer tollen Serie der Graz Giants. Nach dem Auswärtssieg in Ljubljana gewinnen die Giants zu Hause gegen die Black Panthers aus Prag sehr deutlich mit 19:9. Spektakulär war der Hechtsprung von Clinton Floyd zum Touchdown und zur 19:7 Führung. Weitere Bilder von diesem Spiel unter book-and-picture picture projects

 

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Tap Dance Graz

Bereits zu einem fixem Bestandteil des Showprogrammes des Ersten Grazer Zaubertheaters geworden, tritt die Stepptanzgruppe Tap Dance Graz regelmäßig mit unterschiedlichen Tanz-Choreografien auf. Heute war es wieder soweit und das Publikum wurde neben den verschiedenen „Zaubereien“ auch durch Tap Dance Graz tänzerisch „verzaubert“. Zuerst mystisch mit viel Nebel, wenig Licht und schaurigen Kostümen nach Michael Jackson’s „Thriller“ und dann mit einer Choreographie, die die Zuschauer in den indischen Dschungel zu Tiger Shir Khan, Balu den Bären und zur Schlange Kaa entführte. Weitere Bilder unter book-and-picture picture projects

 

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Fotos: Arpad Kunzfeld
Tanz: Tap Dance Graz

Im lichtleeren Raum

Untertage-Fotografie bei der man sowohl hinter der Kamera, als auch vor der Kamera steht ist eine besondere Herausforderung, vor allem dann, wenn man noch gleichzeitig auch als Assistent fungiert. Oder mit anderen Worten ausgedrückt, wenn man zur Gänze allein arbeitet. Einmal muss man massenhaft Ausrüstung über lange Strecken transportieren, denn die alten Stollen sind ja nicht neben einem Parkplatz sondern sind irgendwo in steilen und bewaldeten Gräben oder anderen unzugänglichen Gebieten. Und da sind es gleich einmal 15 bis 20 „Kilo“, die am Rücken hängen – neben der Kamera, Objektive, mehrere Stative, ein Duzend Systemblitze, Massen an Akkus, Fernsteuerungen, diverse Lampen von Karbid bis LED, Höhlenbekleidung und Entfernungsmessgeräte. Zum anderen ist es dann die Enge und Dunkelheit eines mittelalterlichen Bergwerks, die eine weitere Hürde darstellt – ein schmutziges, feuchtes, aber auch inspirierendes und abenteuerliches Foto-Studio auf Zeit. Es gibt nur den mitgebrachten Strom in Form von Akkus, Wasser kann über Knie hoch stehen, Wasser tropft auch von der Decke oder Firste, Stiefel und Stativbeine versinken im Morast, ein sauberer, weißer Reflektor wird in Minuten zu einer braunen Fläche, der Licht schluckt anstelle dieses zu reflektieren. Und wenn alles Licht abgedreht ist, dann sind auch alle Photonen dahin – es herrscht absolute Dunkelheit – „lichtleerer Raum“. In dieser Umgebung gilt es ein Motiv zu erfassen, eine Kamera auszurichten, auf einen in der Dunkelheit verborgenen Punkt scharf zu stellen, Licht zu setzen und noch als Model zu agieren. Man erspart sich zwar ein Model Release unterschreiben zu lassen, dafür erfordert es Einfallsreichtum in der eigenen Position vor der Kamera. Es gilt sich imaginäre Punkte und Linien zu merken, Systemblitze mit dem Körper geschickt abzudecken, trotzdem aber so viel Licht vorbei zu lassen, dass das mittelalterliche Flair erhalten bleibt. Man darf keine Angst vor Spinnen und Fledermäusen haben, auch nicht schmutzig zu werden, man muss nur die „Gerätschaft“ schützen, unnötige Objektivwechsel vermeiden und es muss Spaß machen unter diesen erschwerten Bedingungen zu arbeiten. Mehr dazu unter www.bildertagebuch.at

 

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Unterer Carolus-Stollen, historischer Bergbau bei Großstübing

Lurgrotte

Die Lurgrotte bei Semriach ist einer unserer schönsten steirischen Tropfsteinhöhlen. Im Dezember hatten wir die Möglichkeit für den Betreiber der Lurgrotte die Highlights aus dem klassischen Führungsbereich zu fotografieren. Wie bei einer Expedition aufgeplant, mit schwerem Gepäck am Rücken, verbrachten wir viele schöne Stunden in der Höhle. Im Bild eines der bemerkenswertesten Tropfsteingebilde der Semriacher Lurgrotte – die „Piniengruppe“.

 

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Piniengruppe, Lurgrotte Semriach

Frohe Weihnachten

Book-And-Picture wünscht Allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein erfolgreiches 2016!

 

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Foto: Arpad Kunzfeld
grafische Aufbereitung: Marina Kunzfeld

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Unser book-and-picture banner ist fertig gestellt und kann uns ab sofort zu offiziellen Anlässen begleiten. Im Rahmen der Vorbereitung hatten wir dazu ein Shooting mit unserem Model Sarah. Danke an dieser Stelle.

 

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Foto: Arpad Kunzfeld
Model: Sarah Semlitsch
grafische Aufbereitung: Marina Kunzfeld

K1-Tower

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: K1-Tower, Nord- und Ostfront, Alte Poststraße, Graz

 

Gegenüber der Fachhochschule Joanneum in der Alten Poststraße in Graz steht der K1-Tower. 6 Stockwerke hoch, mit einer sehr verschachtelten Oberfläche ist dieses Gebäude ein Highlight in Graz. Für mich die ideale Gelegenheit die neue CANON 5DSR im Einsatz mit einer Tilt-Shift Optik zu erleben.

 

Inhalt und Foto: copyright by book-and-picture

Sabathihof

Die Südsteiermark mit ihren der Toskana ähnlichen Weinbergen und den vielen kleinen Buschenschanken und den Weingütern gehört sicherlich zu den steirischen Highlights. Aber es gibt auch exquisite Resaturants in dieser Gegend, wie den Weingasthof Sabathihof. Unser Auftrag lautete die neu angelegte Gartenlandschaft festzuhalten und die neuen Kreationen der Küche zu fotografieren.

 

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Foto: Marina Kunzfeld
Motiv: Wellness-Garten Weingasthof Sabathihof, Südsteiermark

 

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Vorspeisenteller Weingasthof Sabathihof, Südsteiermark

Das Intercontinental in Yokohama

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Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: Intercontinental Hotel in Yokohama, Japan

 

Japan ist ein Land der architektonischen Gegensätze. Auf der einen Seite gibt es die alten Tempelbauten von beispielsweise Kyoto, dazu im krassen Gegensatz die hoch modernen Gebäuden von Tokyo, oder anderen japanischen Metropolen. Ein Gebäude der ganz besonderen Art ist das Intercontinental Grand Hotel in Yokohama. Gleich dem Bug eines Schiffes ragt das Gebäude unmittelbar an der Tokyo Bay in den Himmel. Beindruckend wird der Blick auf das Hotel, wenn die Lichter angehen und der Himmel dunkel wird. Reflexionen im Wasser, Licht-Schattenspiel an der Fassade und die niederen Gebäude daneben als Kontrast bestimmen diese Szene.

Am Tag der Aufnahme – es war Ende Februar – fegte eine stürmische Brise von der Tokyo Bay landwärts. Jetzt kommt es darauf an, dass das Stativ stabil steht und dem Wind trotzt, denn bereits kleinste Bewegungen werden später sichtbar. Hier zeigt sich die Qualität des Statives, seine Steifigkeit, seine Möglichkeit beschwert zu werden, denn diese Einflussgrößen bestimmen letztendlich die Schärfe der Aufnahme. Belichtungszeiten um 1 Sekunde, niedrige Sensorempfindlichkeit und ein Blendenwert im Bereich der effektiven Blende sind die Belichtungsparameter an der Kamera bevor die finalen Einstellungen an der Shift-Optik gemacht werden. Denn Architektur verlangt nach exakter Ausrichtung und stürzenden Linien sind tabu. Daher komplettieren eine horizontal ausgerichtete Kamera und das um einige Grad verschobene Tilt-Sift-Objektiv die Einstellungen, bevor die Spiegelvorauslösung und der Auslöser gedrückt werden.

 

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