Kalender 2019 – America’s Southwest – August

Kalender2019-08

subject: in der Schlucht, Willis Creek, Cannonville, Utah, USA (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)


Weiße, graue und gelbe Felswände ragen viele Zehnermeter über dem unscheinbar wirkenden Willis Creek, einem kleinen Bächlein, dass sich hier tief in die Felsen des westlichen Grand Staircase Escalante National Monuments gegraben hat. Wie die bekannten Slot Canyons rund um Page oder Escalante, ist der Willis Creek zwar nicht so eng, aber gleichermaßen schön. Früher kaum besucht, hat auch heute hier der Touristen-Strom zugenommen, denn dieses Kleinod ist leicht zu erreichen, liegt es nahe der Straße durch den Cottonwood Canyon. Und es sind nicht nur Wanderer, die die Schlucht erkunden, sondern auch geführte Gruppen von Reitern, die sich auf den Rücken ihrer Pferde durch den Canyon tragen lassen. Dann heißt es für den Fotografen Stativ abbauen, zur Seite springen und die fotografische Ausrüstung in Sicherheit bringen, möchte man nicht, dass die Ausrüstung unfreiwillig im Bachwasser gewaschen wird. Aber es gibt auch absolute Phasen der Ruhe mit nur ganz wenigen Besuchern. Da hat man Zeit nach Motiven Ausschau zu halten, die Natur in sich aufzunehmen und zu fotografieren. Beeindruckend, denn auf Grund der Tiefe und auch Enge des Canyons gibt es nur mehr diffuses und reflektiertes, indirektes Sonnenlicht, dass die Farben leuchten lässt. Um die Mittagszeit herum, wenn die Sonne am höchsten steht, herrschen dann in solchen engen Canyons die optimalen Voraussetzungen für Landschaftsaufnahmen.
Aufnahmetechnik: CANON 7D mit einer Brennweite von 50 mm aus der Hand, Hoya-Polfilter, Belichtung: 1/250 Sekunden bei Blende 8, wolkenloser Himmel ohne direktem Sonnenlicht, Farbtemperatur manuell angepasst, Sättigung der Gelbtöne angehoben und einige dunkle Farbe leicht aufgehellt.

 

content and image: copyright by Marina and Arpad Kunzfeld, book-and-picture

Kalender 2019 – America’s Southwest – Juni

Kalender2019-07

subject: Lichteinfall von oben, Upper Antelope Canyon, Page, Arizona, USA (photographer: Arpad Kunzfeld, 2018)


Der Antelope Canyon bei Page in Arizona ist eine der Touristenattraktionen des nördlichen Arizona und Besucher aus aller Welt strömen zu Tausenden in diese Gegend, um die Einzigartigkeit dieser in Rot und Orange leuchtenden Schluchten zu bestaunen. Konnte man vor etlichen Jahren diesen Canyon noch fast alleine besuchen, so ist dies heute nicht mehr möglich, vor allem, wenn man Landschaftsaufnahmen machen möchte, bei denen der Fokus rein auf der Landschaft liegt und Personen im Bild vom Motiv her störend sind. Wer dies jedoch trotzdem möchte, dem sei empfohlen, sich an einen der Anbieter von fotografischen Touren zu wenden, denn die indianischen Führer halten die Touristenströme für die Dauer der Aufnahmen soweit zurück, dass diese nicht in den Bildausschnitt laufen und die zahlenden fotografischen Kunden schnell den Auslöser betätigen können. In Gruppen von 6 Fotografen organisiert, heißt es dann immer das Stativ schnell aufstellen, Polfilter nachdrehen, scharf stellen und sich gegen oftmals rüpelhafte andere Fotografen durchzusetzen, denn diese „Konkurrenz“ kennt kein Erbarmen und Köpfe und andere Körperteile blockieren immer wieder die freie Sicht auf das Motiv. So groß ist die Gier und so kurz ist die Zeit für den ultimativen Schuss.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit einer Brennweite von 26 mm am Stativ, Hoya-Polfilter, Belichtung: 1,6 Sekunden bei Blende 14; Aufnahme bei hoch stehender Sonne, jedoch ohne direktem Sonnenlicht, Farbtemperatur manuell angepasst, Sättigung der Farben angehoben und einige dunkle Farbe leicht aufgehellt.

 

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Kalender 2019 – America’s Southwest – Juni

Kalender2019-06

subject: Felsen im Licht der untergehenden Sonne, Mystery Valley, Navajo-Land, Arizona, USA (photographer: Arpad Kunzfeld, 2018)


Das berühmte Monument Valley und das südlich davon gelegene Mystery Valley sind Teile eines der Navajo-Stammesparks und haben nichts mit den klassischen Nationalparks der USA zu tun. Im Eigentum der Navajo Indianer und an der Grenze zwischen Arizona und Utah gelegen, gibt es auch nur einige wenige öffentliche Straßen, die der Tourst befahren darf und viele der Landstriche liegen daher unbekannt im fast 50.000 Quadratkilometer großen Gebiet. Dies alles ist „private property“ und betreten verboten für Fremde. Von den „Weißen“ erst im 18. Jahrhunderts entdeckt, wurde das Gebiet von diesen Leuten als „eine, soweit das Auge reicht, Öd-Landschaft aus Sandsteinhügeln ohne Bewuchs oder Vegetation“ beschrieben und nur wenn es Konflikte mit den dort lebenden Navajo, Uta und Pajute Völkern gab, dann waren es Soldaten, die in diese Gegend kamen. Heute sind es jährlich an die 350.000 Besucher hauptsächlich aus China, Japan und europäischen Ländern, die das Gebiet gnadenlos überschwemmen und mit ihren Fahrzeugen den „Scenic Loop Drive“ fahren, Schmuck und Silberarbeiten von den Indianern kaufen, ein paar Selfies machen, aber von diesem Landstrich gleich wenig wissen, wie über die Leute selbst. Wer mehr sehen und erleben möchte, der muss mit den Indianer in Kontakt treten und sich einem indianischen Führer anvertrauen. Die zeigen ihm bereitwillig die Schönheit der Gegend und dies auf Wegen, auf denen der von National-Park zu National-Park hetzende „12-Nationalparks-in-3-Tagen-Tourist“ nie kommen wird. Hier muss man Zeit haben und Zeit genießen können, hier darf man nicht hetzen sondern muss sich der einmaligen Landschaft ergeben, denn nur dann wirkt die untergehende Sonne und beginnen die Felsen rot zu glühen. Wir hatten das Glück einen Fotografen kennen zu lernen, der Angehöriger des Navajo-Stammes ist und mit dem wir mittlerweile befreundet sind (hier geht es zu seinem Internet-Auftritt: www.quanahphoto.com). Ihm verdanken wir den Zugang zur Schönheit und Außergewöhnlichkeit dieser Gegend.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit einer Brennweite von 24 mm am Stativ, Hoya-Polfilter, Belichtung: 1/60 Sekunden bei Blende 8; Aufnahme kurz vor Sonnenuntergang, wolkenloser Himmel, Farbtemperatur manuell angepasst, Sättigung der Farben angehoben und einige dunkle Farbe leicht aufgehellt.

 

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Kalender 2019 – America’s Southwest – Mai

Kalender2019-05

subject: Antelope Canyon X, Page, Arizona, USA (photographer: Arpad Kunzfeld, 2018)


Im Oktober letzten Jahres hatten wir einen Reisebericht über den Antelope Canyon X veröffentlicht, einem grandiosen Slot-Canyon in der Nähe der weltweit bekannten Antelope Canyons. Dieser Canyon X ist ebenso wie der Lower und der Upper Antelope Canyon im Privatbesitz einer Navajo-Familie, dafür nicht überlaufen, aber gleichermaßen beeindruckend. Wird man heute in den beiden klassischen Antelope Canyons regelrecht hindurch getrieben, so ist man im Antelope Canyon X mehr oder minder allein. Dies geht sogar soweit, dass man sich im Canyon X absolut frei bewegen kann und sich auch mit den wenigen anderen Besuchern sogar als Fotograf gut arrangieren kann, was freien Blick auf Motive betrifft. Das prachtvolle Farbenspiel an den Felswänden, das sich um die Mittagszeit in den verschiedensten Rot- und Gelbtönen zeigt, spielt sich in diesem Canyon hoch über den Köpfen der Besucher ab. Wer hier fotografieren möchte, der sollte sich auf alle Fälle ein Stativ mit Kugelkopf mitnehmen, denn klassische Drei-Wege-Neiger können diese „Über-Kopf-Winkel“ nicht mehr bewerkstelligen. Wir verbrachten an diesem Tag fast an die 3 Stunden im Canyon und dies um die Mittagszeit herum, als die Sonne von oben in den schmalen Canyon schien und dabei die Felsen magisch erleuchtete.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit einer Brennweite von 45 mm am Stativ, Hoya-Polfilter, Belichtung: 8 Sekunden bei Blende 5.6; Aufnahme zur Mittagszeit, wolkenloser Himmel, Farbtemperatur manuell angepasst, Sättigung der Farben angehoben und einige dunkle Farbe leicht aufgehellt, einige sehr helle Stellen abgedunkelt.

 

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Kalender 2019 – America’s Southwest – April

Kalender2019-04

subject: Willis Creek Canyon, Grand Staircase Escalante National Monument, Cannonville, Utah, USA (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)


Im Juni letzten Jahres hatten wir einen Reisebericht über den Willis Creek veröffentlicht, einem Canyon im Grand Staircase Escalante National Monument bei Cannonville in Utah. Dabei hatten wir geschrieben, dass im Willis Creek nicht rot oder orange als Farben vorherrschend sind, sondern die Gelbtöne bestimmend sind. An dem Tag, als wir diesen Canyon besuchten, zog ich rein zufällig meine gelbe Wanderhose und ein graues T-Shirt an, ohne zu wissen, welche Farben uns in der Schlucht erwarten werden. Und als wir einmal Reitern im Canyon Platz machen mussten, galt es auf die untersten Felsen zu klettern und dort solange mit unserer Ausrüstung zu warten, bis die Pferdekarawane vorbeigezogen war. Dabei fiel Marina auf, dass meine Bekleidung genau dem Farbton des Canyons entspricht. Das veranlasste uns diesen Farbgleichklang auch fotografisch fest zu halten. Als Model vor der Kamera agierend, entstand diese einmalige Aufnahme, wobei ich bewusst nicht in die Kamera blickte, sondern meinen Blick entlang der steilen Felswände schweifen ließ.
Aufnahmetechnik: CANON 7D mit einer Brennweite von 115 mm aus der Hand, Hoya-Polfilter, Belichtung: 1/125 Sekunden bei Blende 11, wolkenloser Himmel ohne direktem Sonnenlicht, Farbtemperatur manuell angepasst, Sättigung der Gelbtöne angehoben und einige dunkle Farbe leicht aufgehellt.

 

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Kalender 2019 – America’s Southwest – März

Kalender2019-03

subject: Leprechaun Canyon, Henry Mountains, Hanksville, Utah, USA (photographer: Arpad Kunzfeld, 2018)


Den Leprechaun Canyon haben wir schon einige Male in unseren Newsletter beschrieben, war er doch am Titelbild des diesjährigen Kalenders. Mit seinen hohen Seitenwänden und dem anfänglich noch straßenbreiten Aussehen, vermutet fast niemand, dass sich dieser Canyon nach einigen hunderten von Metern zu einem richtigen Slot verengt. Massiver und in diversen Gelb- und Brauntönen gebänderter Sandstein, sowie die kleinen Wasserlöcher erzeugen für den Betrachter einen Ort der Ruhe, laden zum Rasten ein und lassen die rundherum herrschende Hitze vergessen. Für den Fotografen sind es die, wie an einer Perlenschnur gereihten Wasserlöcher, die faszinieren und die dem Bild Dynamik verleihen, geben sie doch dem Betrachter eine imaginäre Linie vor, die hinein in den Canyon führt. Diese Szenerie wiederholt sich mehrmals auf dem Weg in das Innere des Canyons und fasziniert hinter jeder Biegung wieder aufs Neue. Für die Mystiker unter Euch, mag ja der Canyon vielleicht wirklich der Wohnort jenes Kobolds sein, dem Canyon seinen Namen verdankt und der auf diese Weise die Besucher anlockt, um nach dem verborgen Schatz zu forschen.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 45 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ vertikal ausgerichtet, Lee-Polfilter, Belichtung: 1/4 Sekunden bei Blende 11, wolkenloser Himmel ohne direktem Sonnenlicht, Farbtemperatur manuell angepasst, Sättigung leicht angehoben und einige Farbentöne leicht aufgehellt.

 

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Kalender 2019 – America’s Southwest – Februar

Kalender2019-02

subject: Upper Antelope Canyon, Page, Arizona, USA (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)


Wenn man über Slot-Canyons spricht, oder an solche denkt, dann assoziieren viele Menschen diesen Begriff mit den Antelope Canyons in der Nähe von Page in Arizona. Als Privateigentum der Navajo Indianer, sind die Canyons nur mit indianischen Führern zu besichtigen und sind ein Beispiel für den ausartenden Massentourismus dieser Gegend. Diese einzigartigen Schluchten wurden über viele Jahrtausende durch Wind, Wetter und vor allem Wasser geformt und ihre Farbenpracht ist einzigartig. Der Sand, der als einer der Baumeister dieser Schluchten verantwortlich zeichnet, wird auch gerne von den Indianern auf die Felsen geschaufelt, um ein Wasserfall-Feeling zu erzeugen. Wer schnell ist, seine Kamera und sein Stativ einsatzfähig hat, der kann dieses wenige Sekunden andauernde kleine Spektakel fotografieren.
Aufnahmetechnik: CANON 7D bei 18 mm Brennweite, Kamera am Stativ vertikal ausgerichtet, Hoya-Polfilter, Belichtung: 2,5 Sekunden bei Blende 11, wolkenloser Himmel mit direktem Sonnenlicht, Farbtemperatur manuell angepasst, Sättigung leicht angehoben und einige Farbentöne leicht aufgehellt.

 

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Ian Paice and Friends


Ian Paice, der legendäre Schlagzeuger von Deep Purple war einer der Publikumsmagneten bei einem kleinen, aber sehr feinen Rock-Konzert in Frohnleiten im Dezember. Zusammen mit den Musikern Paolo Moretto, Perry Lucas, Nicola Mazzuconi und Rudy Fantin spielte der Meister des Rocks am Schlagzeug für 2 Stunden ein Konzert der Extraklasse. Wir von Book-and-Picture durften dieses von Francesco Picasso gemanagtes Konzert fotografisch begleiten. Tolle Lichteffekte, Nebel, herausragende Musiker und ein einmaliges Publikum rundeten diesen Event ab.

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subject: Ian Paice and Friends, Frohnleiten, Dezember 2018 (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)

 

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subject: Ian Paice and Friends, Frohnleiten, Dezember 2018 (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)

 

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subject: Ian Paice and Friends, Frohnleiten, Dezember 2018 (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)

 

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subject: Ian Paice and Friends, Frohnleiten, Dezember 2018 (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)

 

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subject: Ian Paice and Friends, Frohnleiten, Dezember 2018 (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)

 

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subject: Ian Paice and Friends, Frohnleiten, Dezember 2018 (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)

 

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subject: Ian Paice and Friends, Frohnleiten, Dezember 2018 (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)

 

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subject: Ian Paice and Friends, Frohnleiten, Dezember 2018 (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)

 

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Kalender 2019 – America’s Southwest – Januar

Kalender2019-01

subject: Toadstool Hoodoos, Paria Rimrocks, Utah, USA (photographer: Arpad Kunzfeld, 2016)


Hoodoos gehören zu den außergewöhnlichsten Felsformationen des amerikanischen Südwestens und sind genauso geheimnisvoll, wie auch ihr Name. Ursprünglich Teil eines geschlossenen Sediment-Plateaus, dann durch Erosion so ausgewaschen, dass nur mehr einzelne Türme und Nadeln des einstigen Plateaus stehen geblieben sind, dann noch einen massiven Felsblock auf der Spitze scheinbar balancierend, sind Hoodoos merkwürdige Felsgestalten. Oftmals weit über 10 Meter hoch, manchmal einzeln, dann fast einen ganzen Wald bildend, sind sie Anziehungspunkt für viele Reisende und Fotografen. Die Toadstool Hoodoos in den Paria Rimrocks zwischen Kanab in Utah und Page in Arizona sind ein Ort, wo Hoodoos die Hauptattraktion sind und der heute im Zeitalter des ungebremsten Massentourismus noch nicht überlaufen ist. Scheinbar als Park zu klein, die berühmten Antelope Canyons zu nah und auch die Ausschilderung zu unscheinbar, verirren sich hier bei weitem nicht so viele Touristen, als zu anderen Orten. Wer die halbe Stunde Wanderung in Angriff nimmt, der wird jedoch fürstlich belohnt, so einzigartig ist diese Gegend.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 90 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ vertikal ausgerichtet und Optik nach unten geshiftet, Focus-Stacking aus 2 Aufnahmen für eine durchgehende Schärfe, Lee-Polfilter, Belichtung: 1/80 Sekunden bei Blende 8, wolkenloser Himmel mit direktem Sonnenlicht, Farbtemperatur manuell angepasst, Sättigung leicht angehoben und einige Farbentöne leicht aufgehellt.

 

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Frohe Weihnachten

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Kalender 2019 – America’s Southwest – Titelbild

Kalender2019 Titelseite

subject: Leprechaun Canyon, Henry Mountains, Hanksville, Utah, USA (photographer: Arpad Kunzfeld, 2018)


Unser Wandkalender 2019 hängt bereits in einigen Wohnungen und bevor wir am Neujahrstag das erste Kalenderbild aufschlagen – hier noch ein paar Worte zu diesem Kalender und zu den Gegenden, in denen die Aufnahmen entstanden. Der Südwesten der Vereinigten Staaten ist ein überdimensionales Halbwüstengebiet und erstreckt sich über die Bundesstaaten Arizona, Utah, Nevada, Colorado und New Mexico. Wir haben in den letzten Jahren hauptsächlich die Gegenden im südlichen Utah und nördlichem Arizona bereist und haben viel Interessantes kennengelernt, was wir in diesen Kalender einfließen haben lassen. Slot Canyons, Hoodoos, Wasserfälle, Cowboys bei ihrer Arbeit, unendlich lange Tiefsand-Pisten, Felsformationen, wie die Wave, indianische Pueblos, nächtliche Fotosessions, um die Milchstraße fest zu halten sind nur einige Highlights, die wir fotografieren durften und die wir auf diese Weise mitgebracht haben.
Nun zum Titelbild dieses Kalenders: abseits von den bekannten Touristenorten, wie dem Antelope Canyon, dem Monument Valley oder dem „Horseshoe Bend“, an dem man eine der Schlingen des Colorado bewundern kann, ist der Leprechaun Canyon ein Ort, den man nicht mit vielen Touristen teilen muss. Hier genießt man noch die Ruhe der früheren Tage, obwohl dieser Slot Canyon einfach zu erreichen ist und auch konditionsschwächere Personen ein Leichtes haben, um zu ihm zu gelangen. Gelegen im südlichen Utah, in einer eher unbekannten Ecke, eröffnet sich dem Besucher des Leprechaun Canyons zu Beginn ein breiter, von hohen Felsmauern eingerahmter Kanal, der nach mehreren Windungen die eigentlichen Engstelle des Canyons erreicht.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 45 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ vertikal ausgerichtet und Optik nach unten geshiftet, Focus-Stacking aus 2 Aufnahmen für eine durchgehende Schärfe, Lee-Polfilter, Belichtungszeit: 0,3 Sekunden, wolkenloser Himmel ohne direktem Sonnenlicht, Farbtemperatur manuell angepasst und Sättigung leicht angehoben.

 

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Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – Dezember

Kalender 2018-12

subject: Mixnitzbachfall, Bärenschützklamm bei Mixnitz, Grazer Bergland (photographer: Arpad Kunzfeld, 2017)


Es gibt Tage in der Bärenschützklamm, da ist es absolut still und nicht nur die Vögel sind nicht zu hören, sondern auch das Wasser rauscht nicht. Das ist die Zeit, wenn Wasser zu Eis geworden ist und sich funkelnde Zapfen, Säulen und Eis-Skulpturen geformt haben. Das ist die Zeit, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, wenn die Tage kurz geworden sind und wenn der Boden gefroren ist. Das ist aber auch die Zeit, wenn der Parkplatz am Eingang zur Klamm leer ist, wenn die Finger beim Fotografieren klamm werden und wenn heißer Tee statt kühlende Getränke dem Körper wärmen sollen. Leider immer seltener geworden, sind dies die Tage mit besonderen Motiven, bei denen teils saftiges Grün unter den Eis hervorscheint und einem die gesamte Klamm alleine gehört.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 45 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ horizontal ausgerichtet und Optik nach unten geshiftet, Focus-Stacking aus 3 Aufnahmen für eine durchgehende Schärfe, Lee-Polfilter, Belichtungszeit: 1,0 Sekunden, bedeckter Himmel, Farbtemperatur manuell angepasst und Sättigung leicht angehoben.

 

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Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – November

Kalender 2018-11

subject: Oberer Badlgraben, Tanneben, Badl bei Peggau, Grazer Bergland (photographer: Arpad Kunzfeld, 2017)


Wenn die Kälte ins Land zieht und der erste Schnee fällt, dann werden all die Urwälder im Grazer Bergland menschenleer. Dort wo sich sonst Tausende Erholungssuchende während der Sommermonate tummeln ist es jetzt still und die ins Land gezogenen ersten Fröste hinterlassen erste Spuren in Form von Eiszapfen. So auch hier im Badlgraben, wo Eisgebilde gleich Stalaktiten in Tropfsteinhöhlen von den Felswänden hängen. Aber auch das zu Boden gefallene Laub beginnt sich zu verändern und erhält einen dunkleren Farbton. Wer sich jetzt in die kleinen Schluchten und Gräben begibt, der lernt unsere nahe Umgebung von einer anderen Seite kennen: mystisch, still, urtümlich und nichts deutet darauf hin, dass nur wenige Kilometer entfernt eine Stadt mit 300.000 Einwohnern liegt.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 45 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ horizontal ausgerichtet und Optik nach unten geshiftet, Focus-Stacking aus 2 Aufnahmen für eine durchgehende Schärfe, Lee-Polfilter, Belichtungszeit: 1,0 Sekunden, bedeckter Himmel, Farbtemperatur manuell angepasst und Sättigung leicht angehoben.

 

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Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – Oktober

Kalender 2018-10

subject: Wasserfall-Kaskade im Feistergraben bei Deutsch-Feistritz, Grazer Bergland (photographer: Arpad Kunzfeld, 2017)


Der Herbst ist ins Land gezogen, die Blätter beginnen sich zu verfärben und die Natur macht sich für den bevorstehenden Winter bereit. Und wer jetzt mit offenen Augen abseits der bekannten Schluchten durch die Landschaft rund um Graz streift, der wird an vielen Stellen kleine, aber trotzdem wilde Wasserwelten entdecken. Eine dieser geheimen und wenig beachteten kleinen Schluchten ist der Feistergraben, der vom Übelbachtal steil bergan zieht und durch den sich der Feisterbach seinen Weg gegraben hat. Der Bach stürzt dabei immer wieder über kurze und wenige Meter hohe Kaskaden auf das nächste Plateau, wo dann kleine Tümpel entstehen, in denen das goldene Laub des Herbstes seine Kreise zieht.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 90 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ horizontal ausgerichtet und Optik nach oben geshiftet, Focus-Stacking aus 2 Aufnahmen für eine durchgehende Schärfe, Lee-Polfilter, Belichtungszeit: 0,5 Sekunden, bedeckter Himmel, Farbtemperatur manuell angepasst und Sättigung leicht angehoben.

 

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Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – September

Kalender 2018-09

subject: Wasserfall-Kaskaden im Badlgraben bei Peggau, Grazer Bergland (photographer: Arpad Kunzfeld, 2017)


Bei unserem September-Bild handelt es sich um eine Aufnahme, die das Nahen des Herbstes zeigt. Vereinzelt verstreute farbige Blätter, dann wieder das noch relativ saftige grüne Moos und dazwischen der Badlbach, der über kleine Kaskaden durch die Engstelle des Badlgrabens fließt. Ein Ort der Ruhe, den nur Wenige besuchen, obgleich der guten Erreichbarkeit des Grabens. Ein Ort, den wir auch für unsere Workshops ausgewählt haben – ein idealer Ort um in Ruhe sich dem Thema Landschaftsfotografie zu widmen (Details dazu finden Sie unter Coaching Landschaftsfotografie).
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 90 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ horizontal ausgerichtet und Optik nach oben geshiftet, Focus-Stacking aus 2 Aufnahmen für eine durchgehende Schärfe, Lee-Polfilter, Belichtungszeit: 0,5 Sekunden, bedeckter Himmel, Farbtemperatur manuell angepasst und Sättigung leicht angehoben.

 

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Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – August

Kalender 2018-08

subject: Unterer Kaskadenfall bei Mixnitz, Grazer Bergland (photographer: Marina Kunzfeld, 2017)


Wasserfälle zu fotografieren bedeutet auch gleichzeitig immer ein klein wenig nass zu werden – zu stark sind Gischt und feine Wassernebel. Dieser Umstand ist besonders jetzt im August, wenn das Thermometer über die 30 Grad klettert eine angenehmer Umstand. Wer jedoch lange Brennweiten einsetzt, der kann der Feuchtigkeit ein klein wenig entkommen und auf diese Art einmal das Equipment vor Spritzwasser schützen, hat aber auch die Möglichkeit Wasserfälle aus einem anderen Blickwinkel heraus zu erkunden. Der Untere Kaskadenfall in der unteren Bärenschützklamm bei Mixnitz ist einer dieser Wasserfälle, der durch seine außergewöhnlichen Moospolster dem Fotografen viele Detail-Möglichkeiten bietet.
Aufnahmetechnik: CANON 7D mit Tele-Zoom auf 400 mm Brennweite mit Hoya-Polfilter. Aufnahme aus der Hand bei 1/125 Sekunde, um die Bewegung des Wassers nicht vollständig einzufrieren. Um genug Schärfentiefe zu erzielen mussten die ISO auf 800 angehoben werden. Heiterer Himmel, jedoch kein direktes Sonnenlicht. Bei der Entwicklung wurden Farbtemperatur manuell angepasst und Dynamik und Sättigung leicht angehoben.

 

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Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – Juli

Kalender 2018-07

subject: Hallimasch, Peggauer Wasserfall, Grazer Bergland (photographer: Arpad Kunzfeld, 2017)

 

Dieser Moospolster mit dem bei uns selten als Speisepilz kredenzten Hallimasch befand sich unterhalb des Peggauer Wasserfalls in einem kleinen Schlucht artigen Einschnitt. Über der Szene thront die im 12.Jahrhundert erbaute Burg Peggau. Mitten in einer aus Gischt und mit Moos überzogenen Felsen und Baumstämmen dominierten Landschaft wächst dieser Pilz meist auf alten Baumstümpfen, von denen er sich ernährt und diese im Laufe der Zeit zur Gänze verzehrt.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 90 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ horizontal ausgerichtet und Optik geshiftet, sowie Lee-Polfilter. Um eine schräg von vorne links nach rechts hinten quer durch das Bild laufende Schärfe zu erzielen, wurde die Tilt-Shift-Optik entsprechend verschwenkt. Belichtungszeit: 1/15 Sekunde bei 400 ISO, bedeckter morgendlicher Himmel, Farbtemperatur manuell angepasst und Dynamik und Sättigung leicht angehoben.

 

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Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – Juni

Kalender 2018-06

subject: Unterer Kaskadenfall, Bärenschützklamm bei Mixnitz, Grazer Bergland (photographer: Arpad Kunzfeld, 2017)


Die Bärenschützklamm bei Mixnitz ist eines der Natur-Highlights im Großraum Graz und viele Naturliebhaber strömen an den Wochenenden in Massen durch diese Wunderlandschaft. Kurz nach dem Parkplatz sind es die Kaskadenfälle, die viele Besucher anziehen und von dem saftigen Grün in den verschiedensten Schattierungen und den herab stürzenden Wassermengen fasziniert sind. Auch Fotografen zieht es zu diesem Juwel – so auch uns. Und desto näher man sich den Wasserfall nähert, umso mehr Gischt liegt in der Luft und umso mehr gleicht der Untergrund einer Rutschbahn. Hier gilt es stabil zu stehen und die Ausrüstung vor zu viel Feuchtigkeit zu schützen.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 90 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ horizontal ausgerichtet und Optik nach oben geshiftet, Focus-Stacking aus 2 Aufnahmen für eine durchgehende Schärfe, Hoya-Polfilter, Belichtungszeit: 1,0 Sekunden, heiterer Himmel ohne direktem Sonnenlicht, Farbtemperatur manuell angepasst und Sättigung leicht angehoben.

 

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Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – Mai

Kalender 2018-05

subject: Oberer Kaskadenfall, Bärenschützklamm bei Mixnitz, Grazer Bergland (photographer: Arpad Kunzfeld, 2017)


Das Frühjahr hat für Fotografen seinen ganz speziellen Reiz, vor allem wenn es darum geht, Laubwälder und Grünpflanzen zu fotografieren. Das Grün der Bäume ist im Mai heller und hat einen gewissen Gelbanteil. Landläufig als Maigrün bezeichnet, leuchten auch im Grazer Bergland die grünen Karstlandschaften im Gegenlicht in dieser, für das Frühjahr, so speziellen Farbe. Grund für diese gelbgrüne Farbe ist der im Frühjahr sehr hohe Anteil von Carotinoiden in den Blattstoffen, die die jungen Blätter vor der Zerstörung durch die Photo-Oxidation wie eine Sonnencreme mit hohem Sonnenschutzfaktor schützen. Erst wenn im Laufe des Jahres der Anteil an Carotinoiden sinkt, erhalten die Blätter das typische saftige Dunkelgrün.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 24 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ horizontal ausgerichtet und Optik nach oben geshiftet, Focus-Stacking aus 2 Aufnahmen für eine durchgehende Schärfe, Hoya-Polfilter, Belichtungszeit: 0,6 Sekunden, heiterer Himmel ohne direktem Sonnenlicht, Farbtemperatur manuell angepasst und Sättigung leicht angehoben.

 

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Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – April

Kalender 2018-04

subject: Oberer Kaskadenfall, Bärenschützklamm bei Mixnitz, Grazer Bergland (photographer: Arpad Kunzfeld, 2017)


Als ein Vorbote auf die wärmeren Tage mit ihrem saftigem grün zeigt das April-Bild unseres Kalenders die Wasserspiele des Oberen Kaskadenfalls in der unteren Bärenschützklamm. Von vielen Besuchern der Klamm unbeachtet, liegt dieser Wasserfall etwas abseits des klassischen Wanderweges. Wer sich trotzdem die wenigen Minuten für dieses Abstecher Zeit nimmt, der darf ein wahres Kleinod mit grünem Moos, einem kleinem Steg und sprudelndem Wasser genießen.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 90 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ horizontal ausgerichtet und Optik nach oben geshiftet und für eine durchgehende Schärfe getiltet, Lee-Polfilter, Belichtungszeit: 1,0 Sekunden, heiterer Himmel während der fortgeschrittenen Morgendämmerung, Farbtemperatur manuell angepasst und Sättigung leicht angehoben.

 

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Menschenbilder 2018 – das Bild

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subject: „Make every moment a Giant moment” – Linebacker Thomas Schnurrer der Projekt Spielberg Graz Giants (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)


Wer heute am Hauptplatz in Gleisdorf spazieren geht kann die 55 Bilder der diesjährigen Menschenbilder-Ausstellung bewundern. Uns freut es ganz besonders, denn auch dieses Jahr sind wir mit einer Arbeit vertreten und das mit einem Bild des Linebackers Thomas Schnurrer, aufgenommen im Rahmen des Image-Shootings für den neuen Öffentlichkeits-Auftritt der Projekt Spielberg Graz Giants. Insgesamt wurden etliche Mood-Fotos, Aufnahmen für Freisteller, sowie Cinemagraphs in diesem Zusammenhang geshootet. Ein optimales Zeitmanagement war dabei ebenso entscheidend, wie die perfekte Location, die wir im 1.Grazer Zaubertheater fanden und an der wir auch mit Rauch, Staub und anderen nicht ganz sauberen Dingen arbeiten durften.

Ab dem 7.April ist die Ausstellung für 3 Wochen in Graz am Mariahilferplatz zu bewundern.

Unser ganz besonderer Dank gilt:
– Projekt Spielberg Graz Giants
– CMM Werbe- und Positionierungsagentur
– Gerhard Weidinger vom 1.Grazer Zaubertheater

Dieses Jahr darf erstmals für das Lieblingsbild auf Instagram gevotet werden: @menschenbilder2018

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Menschenbilder 2018 – eine Leistungsshow der steirischen Berufsfotografen

Einladung2018

subject: „Make every moment a Giant moment” – Linebacker Thomas Schnurrer der Projekt Spielberg Graz Giants (photographer: Marina Kunzfeld, 2018)


Wurde bereits 2017 eine unserer Arbeiten für die Menschenbilder ausgewählt, so ist es dieses Jahr wieder der Fall. Hiermit dürfen wir freudig bekannt geben, dass die Arbeit unter dem Motto „MAKE EVERY MOMENT A GIANT MOMENT“ rund um die älteste und traditionsreichste American Football Mannschaft Österreichs – die Projekt Spielberg Graz Giants – ab 17. März in der Ausstellung „Menschenbilder 2018“ zu bestaunen ist. Die Arbeit von Marina Kunzfeld gehört damit zu den 55 ausgewählten Fotografien, die für 1 Jahr durch die Steiermark touren wird.

Die Vernissage findet am Samstag, dem 17. März um 11 Uhr am Hauptplatz von Gleisdorf statt. Wir freuen uns auf Euer Kommen.

 

content and image: copyright by Marina and Arpad Kunzfeld, book-and-picture

Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – März

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subject: Unterer Badlgraben, Tanneben, Badl bei Peggau, Grazer Bergland (photographer: Arpad Kunzfeld, 2017)

 


Das März-Bild unseres Kalender steht heute im krassen Gegensatz zu dem, wie sich die Natur derzeit im Grazer Bergland präsentiert. Aber als ein kleiner Vorgeschmack auf die wärmere Jahreszeit zeigt diese Aufnahme einen der vielen kleinen Wasserfälle im Unteren Badlgraben bei Peggau. Namenlos und versteckt hinter Felsen ergießt sich hier ein Teil des durch den Badlgraben fließenden Baches über eine kleine Felsstufe.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 45 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ horizontal ausgerichtet und Optik nach oben geshiftet und für eine durchgehende Schärfe getiltet, Lee-Polfilter, Belichtungszeit: 1,0 Sekunden, heiterer Himmel ohne direktem Sonnenlicht, Farbtemperatur manuell angepasst und Sättigung leicht angehoben.

 

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Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – Februar

Kalender 2018-02

subject: Mixnitzbachfall, Bärenschützklamm bei Mixnitz, Grazer Bergland (photographer: Arpad Kunzfeld, 2017)


Wer von Mixnitz aus in die Bärenschützklamm wandert, der kennt sicher jenen großen Wasserfall, der nach 10 Gehminuten von der ersten massiven Brücke aus zu bewundern ist, denn hier donnern in der Regel ungeheure Wassermengen über eine Geländekante. Diese Wassermassen erzeugen einen tosender Lärm, es sprüht die Gischt und der Betrachter erfährt fast hautnah, was Naturgewalten sein können. Es gibt aber auch Zeiten, da sind die Wassermengen gering und braune Felsen und grüne Moose werden sichtbar. So eine Zeit ist die ausklingende Winterzeit, die Zeit bevor die Schneeschmelze einsetzt und die Zeit, wenn nur vereinzelt Personen die Klamm besuchen. Und genau an so einem Tag entstand diese Aufnahme. Dazu bedarf es jedoch nahe an den Wasserfall zu gelangen und sich einen Standort im knie-hohen kühlen Nass zu suchen. Wer hier Watstiefel besitzt ist im Vorteil, denn kaltes Wasser und niedrige Aussentemperaturen lassen einen schnell auskühlen.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 90 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ horizontal ausgerichtet und Optik nach oben geshiftet, Lee-Polfilter, Belichtungszeit: 1,0 Sekunden, heiterer Himmel ohne direktem Sonnenlicht, Fokus-Stacking, Farbtemperatur manuell angepasst und Sättigung leicht angehoben.

 

content and image: copyright by Marina and Arpad Kunzfeld, book-and-picture

Kalender 2018 – Wilde Wasserwelten im Grazer Bergland – Januar

Kalender 2018-01

subject: Oberer Badlgraben, Tanneben, Badl bei Peggau, Grazer Bergland (photographer: Arpad Kunzfeld, 2017)


Wenige Kilometer nördlich des Ortes Peggau im Murtal mündet ein enger und finsterer Graben ins Murtal: der Badlgraben. Und für viele Menschen heute nicht mehr vorstellbar, vor mehr als 40 Jahren führte durch diesen schluchtartigen Einschnitt eine Strasse, die Semriach mit dem Murtal verband. Diverse Hochwässer hatten jedoch die einstige schmale Strasse zur Gänze zerstört und nur mehr ganz wenige Stellen erinnern daran, dass hier einmal Autos fuhren. Heute selten besucht, voll mit seltsamen Farnen, die an Urzeiten erinnern, ist dieser enge Graben übersät mit kleinen Wasserfällen und bemoosten Felsblöcken – ein Eldorado für Landschaftsfotografen.
Aufnahmetechnik: CANON 5DSR mit 45 mm Tilt-Shift-Objektiv, Kamera am Stativ horizontal ausgerichtet und Optik geshiftet, Lee-Polfilter, Belichtungszeit: 1,6 Sekunden, stark bewölkter Himmel, Fokus-Stacking, Farbtemperatur manuell angepasst und Sättigung leicht angehoben.

 

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Hoodoos – Felsnadeln in Pilz-Gestalt

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photographer: Marina Kunzfeld
subject: Toadstool Hoodoos, Paria Rimrocks, Grand Staircase Escalante National Monument, Utah, USA


Wer in den USA am Highway 89 von Page in Arizona Richtung Westen fährt, der passiert nach 30 Meilen Autofahrt einen kleinen Parkplatz auf der rechten Seite der Straße. Ausgewiesen als „Toadstool Hoodoos Trailhead“ führt hier ein beschaulicher Wanderweg in ein Gebiet mit seltsamen Felsnadeln, auf deren Spitzen tonnenschwere Feldblöcke ruhen – sogenannte Hoodoos. Zuerst eben durch einen sich leicht windenden „Wash“, erreicht der Weg bald ein kleines Hochplateau, auf dem sich die ersten dieser Hoodoos befinden. Eingetaucht in braune und weiße und manchmal leicht gelblichen Farbtönen, stehen auf dieser Hochfläche Felsnadeln von knapp 1 Meter bis viele Zehnermeter Größe – eine Gegend der besonderen Art – eine Gegend der Felsnadeln in Pilz-Gestalt.

 
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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Paria Rimrocks, Grand Staircase Escalante National Monument, Utah, USA

 

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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Long Necked Hoodoo, Paria Rimrocks, Grand Staircase Escalante National Monument, Utah, USA

 


Hoodoos entstanden durch die Erosion einer einst geschlossenen Fels-Ebene, die zuerst durch die kontinuierliche Verwitterung in einzelne große Quader zerteilt wurde. Da der Verwitterungsprozess unaufhaltsam weiter lief, wurden auch die Quader immer weiter zerteilt, bis letztendlich diese außergewöhnlichen Nadeln übrig blieben. Ihre typische Form mit den teilweise riesigen Felsblöcken auf der Spitze erhielten sie auf Grund der unterschiedlichen Härte der einzelnen Schichten, die unterschiedlich stark verwitterten. Hoodoos sind aus vielen Gegenden der USA bekannt, wobei die Region zwischen Page in Arizona und Kanab in Utah sicher zu den Gegenden mit den schönsten und ausgefallensten Exemplaren zählt.

 

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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Toadstool Hoodoos, Paria Rimrocks, Grand Staircase Escalante National Monument, Utah, USA

 

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photographer: Marina Kunzfeld
subject: Toadstool Hoodoos, Paria Rimrocks, Grand Staircase Escalante National Monument, Utah, USA

 


Obwohl das Gebiet der „Toadstool Hodoos“ sich nur über wenige Quadratmeilen erstreckt und eher als sehr klein zu bezeichnen ist, lädt es doch zum stundenlangen Verweilen ein. Vor allem Fotografen finden hier viele außergewöhnliche Motive, angefangen von klassischen Hoodoos mit ihren felsigen Kopfbedeckungen, über ganze Geländestrukturen, die an Schokolade mit Zuckerguss erinnern, bis hin zu Steinskulpturen, die übergroßen Pilzen gleichen. Als wir dieses Gebiet besuchten waren bereits die Nachmittagsstunden angebrochen – ein optimaler Zeitpunkt für einen Besuch, denn vor allem im flachen Licht der Nachmittagssonne beginnen die Felsskulpturen zu besonders schön zu leuchten.


Alle Aufnahmen dieses Beitrags können auch als Fine Art Print auf „FineArt Papieren“, auf „Alu Dibond“ und auf „Fotoleinwand“ erworben werden. Bitte informieren sie sich dazu unter Fine-Art auf unserer book-and-picture Seite oder senden sie uns ganz einfach ein e-mail auf die Adresse office@book-and-picture.at. Wir informieren sie gerne über mögliche Druckmedien, möglichen Größen der Ausfertigung und den Preis.

 

content and image: copyright by Marina and Arpad Kunzfeld, book-and-picture

The Wave – eine einzigartige Landschaft im Südwesten der USA

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photographer: Marina Kunzfeld
subject: „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA


Ziemlich genau an der Grenze zwischen den beiden US-Bundesstaaten Utah und Arizona liegt auf dem Colorado Plateau eine atemberaubende Felsformation, die unter dem Namen „Wave“ bekannt geworden ist. Bis 1995 quasi unentdeckt, war es der deutsche Naturfilmer Gogol Lobmayr, der in seinem Naturfilm „Fascinating Nature“ erstmals die „Wave“ filmte und damit die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diese Felsformation lenkte. Heute mehr als 20 Jahre danach ist das Interesse dermaßen hoch, dass die amerikanischen Behörden sich gezwungen sahen, den Zugang zur Wave massiv zu beschränken. So wird es nur 20 Personen pro Tag gestattet diesen Teil des Colorado Plateaus zu besuchen und die Vergabe für ein Permit erfolgt dazu über ein Lotterie-System, zu dem sich teilweise bis zu 4000 Personen pro Tag anmelden. Wir von book-and-picture hatten bereits bei unserem ersten Versuch das Glück 2 der begehrten Permits zu erhalten.

  
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photographer: Marina Kunzfeld
subject: photographing araound the „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA

 
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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Access to „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA


Bei der Felsformation der Wave handelt es sich um versteinerte Sanddünen aus der Zeit des Jura, die sich über Jahre von Millionen verfestigt hatten und damit zu Sandstein wurden. Die kontinuierliche Erosion durch Wind und Wetter jedoch, arbeitete eine riesige Senke in die, aus rötlichem Navajo-Sandstein bestehende ehemalige Düne, die dem Gestein heute das Aussehen einer Welle gibt. Diese Felsen leuchten dazu noch in den verschiedensten Rot-, Orange- und Brauntönen und sind von feinen hellen Schichten und Schnüren durchzogen. Diese feinen Strukturen verstärken in der ausgewaschenen Mulde das Aussehen der Welle und daher ist diese Formation ein so begehrtes und einzigartiges Motiv für Fotografen jeglicher Art. Von Narzissten bewaffnet mit Handys, die ihre Selfies schießen bis hin zu mit schwerem Gerät ausgerüstete Landschaftsfotografen sind alle versammelt. Und dabei wandert man stundenlang durch die absolute Wildnis, ohne Handynetz, ohne Schatten spendende Bäume, bei Temperaturen jenseits der 30°, weglos und quer-fels-ein – fast untypisch für die Zeit von heute mit ihrer Schnelligkeit, aber auch Oberflächlichkeit. Man trifft Menschen aus allen Regionen der Erde, viele hetzend, einige wenige beschaulich und die Landschaft aufsaugend.

  
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photographer: Marina Kunzfeld
subject: Taking pictures, „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA


  

Wir sind noch vor Sonnenaufgang los marschiert bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, immer mit gleichmäßiger Geschwindigkeit, Felsflanken überwindend, felsige Hochplateaus lange querend und zu aller Letzt über eine steile Sanddüne empor bis zu den Felsen der Wave. Es gibt keinen ausgetreten Weg, keine Markierungen, nur ein paar Fotografien, die die Ranger verteilen. Der Weg verlangt Orientierungssinn, oder Vertrauen in die erste Gruppe am Tag, der alle hinterher laufen. So waren es bei uns 4 Engländer, die uns folgten, dahinter 14 weitere Aspiranten, die die 20 vervollständigten. Und wenn man dann nach 2 Stunden die ersten Felsen erreicht, dann ist die Spannung und die Vorfreude am Maximum. Dann dauert es allerdings noch einige Minuten, denn die „Wave“ gilt es zu suchen – denn man sieht sie nicht gleich. Erst nachdem man die Senken der Mulde durchschritten hat und seinen Blick nach hinten wendet, dann ist sie da und in voller Pracht.

  
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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA

 

Das Gebiet rund um die Wave hat aber weitaus mehr zu bieten, als nur die Formation der Wave selbst. Wer sich aufmacht die Umgebung zu erkunden, der wird Felsen entdecken, die der Oberfläche eines Gehirns gleichen, der wird kleine Teiche und Tümpel finden, der wird Eindrücke sammeln, die ihresgleichen suchen. Der wird erleben, wenn die Nachmittagssonne alles in ein Goldgelb und Orange taucht, der wird die absolute Stille erleben, denn die anderen 18 Besucher sind oftmals bereits am Weg zurück und der wird Bilder mit nach Hause nehmen, seien sie nur im Kopf oder auf der Speicherkarte der Kamera zwischengelagert.

  
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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Brainrocks, „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA

  

Heute gibt bereits jede Menge an Literatur über die Wave und vor allem über den Weg dorthin. Wer die Absicht hat die Wave zu besuchen, der tut gut daran diese Dinge vorab zu lesen. Der möge sich aber auch im Klaren sein, dass er unendliche Wildnis betritt, und die nächste menschliche Ansiedlung viele Stunden, wenn nicht sogar Tage entfernt ist und ein kleiner Unfall, bei dem man sich nur den Fuß verstaucht bereits große Auswirkungen haben kann. Man sollte sich auch im Klaren sein, dass man nicht nur um die Ecke geht, wie in den Supermarkt, sondern in eine lebensfeindliche Region eintaucht, die teilweise alpine Erfahrung voraussetzt, die eines geschulten Orientierungssinnes bedarf, auch wenn heute GPS wunderbar unterstützen kann und die eine exakte Planung inklusive Outdoor-Zeitmanagement notwendig macht. Menschen, die diese Fähigkeiten und diese Erfahrung nicht haben, die glauben „es wird schon irgendwie gehen“ denen sei geraten andere großartige Orte zu besuchen, derer es viele in dieser Gegend gibt, denn sie bringen sich und andere in Lebensgefahr.

  
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photographer: Marina Kunzfeld
subject: Landscape around „The Wave“, Coyote Buttes North, Paria Canyon, Arizona, USA

 

Zu aller Letzt noch ein paar Worte über Zeiten, Orte und Permits. Für einen Besuch der Wave gibt es nur eine Zeit, die nicht zu empfehlen ist und das sind die heißen Sommermonate mit Temperaturen jenseits der 30° oder 35° Celsius. Und als Ausgangsort ist die Kleinstadt Kanab im Bundesstaat Utah sicher die günstigste Variante, denn in Kanab befindet sich das Visitor-Center und dort werden auch die Permits verlost und ausgegeben. Von dort sind es dann knapp über 70 Kilometer bis auf den Wire-Pass, dem Ausgangspunkt für eine Tour zur Wave, wobei die letzten 15 Kilometer über eine teilweise lehmige Piste führen, die, wenn es regnet unpassierbar wird. Auf dem Wire-Pass gibt es dann einen eigenen Parkplatz. Alle dort abgestellten Fahrzeuge müssen registriert werden, egal wohin der Wanderer sich begibt. Besucher der Wave haben dazu ein eigenes Parkticket, das sie zusammen mit dem Wave-Permit erhalten haben und sind angewiesen, dieses Ticket sichtbar im Fahrzeug zu hinterlassen. Alle anderen, die beispielsweise in den Wire-Pass Slot-Canyon oder in die Buckskin Gulch wollen, füllen ein eigenes Parkticket aus, das sie am Parkplatz erhalten. Zusätzlich liegt ein „trail head registration book“ auf, in das sich jeder mit Namen, Ziel und Fahrzeug-Kennzeichen einträgt, damit die Ranger wissen, wer wohin unterwegs ist. Ein Freund von uns ist Ranger und überprüft diese Angaben und überwacht das Gebiet. Meist irgendwo versteckt, nicht nur mit dem Fernglas bewaffnet, überwachen er oder seine Kollegen die Gegend, denn das Gelände ist extrem weit einsehbar und jeder Besucher muss sein weit leuchtendes Permit deutlich sichtbar außen auf dem Rucksack tragen. Nur so kann im Notfall geholfen werden und Nichtzahler abgefangen werden, wobei der nachträglich zu zahlende Preis des Permits dann von ursprünglich ein paar Dollar auf ein paar Tausend Dollar ansteigt.


Alle Aufnahmen dieses Beitrags können auch als Fine Art Print auf „FineArt Papieren“, auf „Alu Dibond“ und auf „Fotoleinwand“ erworben werden. Bitte informieren sie sich dazu unter Fine-Art auf unserer book-and-picture Seite oder senden sie uns ganz einfach ein email auf die Adresse office@book-and-picture.at. Wir informieren sie gerne über mögliche Druckmedien, möglichen Größen der Ausfertigung und den Preis.

 

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Das Making of zum Menschenbild

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photographer: Arpad Kunzfeld
subject: „1 Klafter hoch“, Hertha-Stollen, Silber-Bergbau Großstübing / „6 feet high“, Hertha adit, ancient silver mine Großstübing, Styria


„Menschenbilder 2017“ – die diesjährige Leistungsshow der steirischen Berufsfotografen – läuft gerade am Grazer Mariahilferplatz und wir sind mit dem Bild „1 Klafter hoch“ dabei. Wie ist nun dieses Bild entstanden? Hier ist das “Making of”:


Das Foto mit dem Titel „1 Klafter hoch“ wurde in einem alten und bereits lange in Vergessenheit geratenen Bergwerksstollen des ehemaligen Silber-Bergbaues rund um Großstübing aufgenommen. Eine Location, die für viele Fotografen ungewöhnlich, wenn nicht sogar unmöglich erscheint. Absolute Dunkelheit, Schmutz, Feuchtigkeit, allerlei Getier, schmale und niedrige Gänge, teilweise kriechende Fortbewegung sind die “Widrigkeiten”, die es hier zu bewältigen gilt. Hier gelten die Gesetze der Studio-Fotografie nur in ihren Ansätzen, hier sind Lichtstimmungen das ein und alles, hier wird fast immer mit Shift-Optiken gearbeitet, hier gibt es erweiterte physikalische Gesetze. Und um genau solche Projekte erfolgreich umsetzen zu können erfordert es neben dem Beherrschen der fotografischen Technik in der absoluten Dunkelheit eine gute Planung, strukturiertes Arbeiten und eine sehr große Portion an Liebe und Wissen über diese Art von Unterwelt, innerem Feuer und Freude an der Fotografie.


Bereits die Vorarbeiten, damit überhaupt fotografiert werden konnte waren abenteuerlich. Es begann damit, dass das einstige Mundloch des Stollens fast zur Gänze mit Erdreich und Steinen verfüllt war und der Zugang in den Stollen unmöglich erschien. Es bedurfte daher zuerst einiges an Grabarbeiten, um den Eingang soweit frei zu legen, dass wenigstens ein Kriechen in das Stollensystem möglich wurde. Das bedeutete aber auch gleichzeitig, dass die gesamte fotografische Ausrüstung kriechend in den Stollen befördert werden musste. Und das war nicht wenig. Kamera, Objektive, mehrere Stative und Systemblitze, Funksteuerungen, Lichtformer und noch vieles mehr mussten unversehrt und sauber durch ein 50 cm mal 50 cm großes Loch im Waldboden geschafft werden. Und da ich diese Aufnahme ohne jegliche Assistenz durchführte, musste ich alles über unwegsames Gelände zum Stolleneingang transportieren, dort graben, um die Öffnung freizulegen, alles in das Stollensystem bringen und später noch als Model vor der eigenen Kamera agieren und als Fotograf hinter der Kamera arbeiten.


Diese ersten Arbeiten sind schweißtreibend und erfordern bei sehr engen Löchern vielleicht etwas an Mut, jedenfalls an Klaustrophobie sollte man nicht gerade leiden. Die nächste Herausforderung war es die richtige Motivposition zu finden. Hier kam mir die Tatsache zu Hilfe, dass ich diesen Stollen aus vergangenen Zeiten kannte, ich dort vor Jahren bereits fotografierte und daher bereits vorab planen und “scribbeln” konnte. Trotzdem sah es dann in der Realität etwas anders aus und da bedurfte es der Fähigkeit sich fertige Bilder vor dem geistigen Auge vorstellen zu können und die Kamera gleichsam im Blindflug in dem schmalen Lichtkegel einer Stirnlampe auszurichten. Und ab nun wurde es richtig interessant: Es galt nämlich Licht zu setzen und das Selbst-Einrichten vor der Kamera ohne einem Einstell-Licht und ohne echten Anhaltspunkten zu bewerkstelligen, denn die absolute Dunkelheit in einem Stollen oder einer Höhle ist schwärzer als die Nacht. Es bedarf viel an Erfahrung, einer speziellen Technik um sich Linien zum Ausrichten zu merken, viel an Improvisation und keine Scheu vor der Dunkelheit und dem scheinbar unwirtlichen Umfeld. Wie ein Schirennläufer sich den Kurs einprägt, der Balletttänzer seine Chorographie lernt ist es hier notwendig sich an Hand von Steinen am Boden Ausrichtungslinien sehr exakt zu merken. Denn nur kleine Abweichungen von dieser idealen Linie bewirken belichtungstechnische Fehler, vor allem dann, wenn Systemblitze gegen die Kamera gerichtet sind. Es bedeutete aber Reihen von Aufnahmeserien mit vielen voneinander ein klein wenig sich unterscheidenden Körperpositionen, um Lichtsäume und Lichtersterne optimal zu platzieren. Die Kamera immer über die Funkfernsteuerung ausgelöst, warm werdende Akkus von mehrfach gekoppelten Systemblitzen, tropfendes Wasser von der Decke, hin und her laufen zwischen dem eigenen Model-Standort und der Kamera zur Bildkontrolle, Morast unter den Fußsohlen, mit Lehm verschmierte Finger, die Kamera tunlichst nicht zu berühren sind die kleinen und bei der Untertagefotografie normalen Herausforderungen. Zu aller letzt galt es alles zusammen zu packen, nichts in der Dunkelheit zu vergessen, denn fotografische Ausrüstung ist dafür auf Grund der meistens schwarzen Farbe prädestiniert, alles wieder durch das enge Loch zu pressen und sich anschließend mit Freude an die Ausarbeitung der Bilder zu machen.


Zum Abschluss noch eine Zeile zum Titel: der Name „1 Klafter hoch“ geht auf des alte Längenmaß des Klafters zurück. Ein Längenmaß dass zur Zeit einer Maria Theresia bei uns gebräuchlich war und nach unserem heutigen metrischen System 1,89 Meter betrug. Die meisten dieser aus dem frühen 18.Jahrhundert stammenden Stollen wurden „1 Klafter“ hoch gebaut, sodass ein Bergmann aufrecht in einem Stollen stehen konnte. Auf der Aufnahme lässt sich dieses historische Stollen-Profil noch gut erkennen.

 

content and image: copyright by Arpad Kunzfeld

Das Bild zum Saisonplakat

Jahresplakat Graz Giants

photographer: Arpad Kunzfeld
subject: Mathias Kiegerl im Spiel gegen die AFC Rangers Mödling / RB Mathias Kiegerl playing versus AFC Rangers Mödling


Das Bild zum diesjährigen Saisonplakat der Graz Giants haben wir von book-and-picture beigesteuert. Im Bild der Graz Giant Runningback Mathias Kiegerl (diesmal ohne Handschuhe). Das Bild entstand beim Spiel gegen die AFC Rangers Mödling am 4.Juni 2016 im ASKÖ Stadion in Eggenberg. Manch einer wird sich sicher noch an das starke Unwetter mit Hagel erinnern, das kurz vor dem offiziellen Spielbeginn über Graz niederging, wodurch das Spiel mit fast 1 Stunde Verzögerung gestartet wurde. Die Giants gewannen damals dieses Spiel mit 35:28 und Mathias Kiegerl hatte mit seinen 2 Touchdowns maßgeblichen Anteil am Erfolg der Giants. Das Bild selbst entstand während eines Laufspieles gegen Ende der 1.Quarters und rechts im Bild befindet sich WR Patrick Ehmann. Aufgenommen wurde das Bild mit einem Telezoom-Objektiv mit einer eingestellten Brennweite von 310 mm und um die Bewegung von Mathias Kiegerl einzufrieren wurde mit einer Verschlusszeit von 1/1250 Sekunde gearbeitet.

 

content and image: copyright by book-and-picture

Vernissage Menschenbilder 2017

Einladung Menschenbilder

Foto: Arpad Kunzfeld
Motiv: „Ein Klafter hoch“

 

So wie jedes Jahr veranstaltet das Atelier Christian Jungwirth zusammen mit der Innung der Berufsfotografen eine Ausstellung mit den besten Arbeiten steirischer Fotografen. Diese Ausstellung mit dem Titel „Menschenbilder“ wird am 11.März in Graz am Mariahilferplatz eröffnet und zieht dann im Laufes des Jahres durch viele steirische Gemeinden. Und was uns ganz besonders freut, dass auch wir dieses Jahr mit einer Arbeit vertreten sind. Einen ersten Eindruck von den ausgestellten Arbeiten findet ihr auch im Internet unter www.menschenbilder-graz.at. Die Ausstellung befindet sich im Freien und ist für jeden rund um die Uhr zugänglich.

Es würde uns ganz besonders freuen, dich/euch bei der feierlichen Eröffnung zu begrüßen.
Ort: Mariahilferplatz, Graz
Termin: 11.März 2017, 11 Uhr

 

Inhalt und Foto: copyright by book-and-picture